SUP Surf vs. Coal

05. Juli 2016

Bei der vom Bündnis Kohleausstieg Berlin organisierten “Coal and Boat” Demo sind wir mit Stand up paddle (SUP) Boards am Start und surfen auf der Spree gegen das Kohlekartell – SUP Surf vs. CoalSurf'n SUP vs. Coal.
“Wir wollen das nicht ausbaden” werden wir fordern und aktiv in die Bucht surfen… und vor dem Kraftwerk schöne Slogans in die Bucht zaubern: STOP COAL – NOW!
Wir sind schon 5 Teilnehmer, aber weitere Padler und Surfer werden benötigt, damit die Board-Wasserslogans Wirklichkeit werden.
Die Board-Verleihkosten (ca. 20 €) für die ersten 8 Zusagen übernehmen wir.
Treffpunkt ist eine der Verleihstationen rund um die Bucht. Je nach Teilnehmerzahl können das aber mehrere sein. Details senden wir Euch per Email.
Zusagen bitte an robert.akklee@arcor.de senden.

Das mit Kohle befeuerte Kraftwerk müßte eigentlich am Sonntag Geschichte sein – so sieht es zumindest die Klimavereinbarung zwischen Vattenfall und dem Berliner Senat vor. Daran werden wir laut- und bildstark erinnern.
Außerdem steht unsere Aktion für:
1. Vattenfall-Verantwortung und Kohleausstieg in der Lausitz statt Verkauf.
2. Kohleausstieg in den Klimaschutzaktionsplan der Bundesregierung!
…und 3. Kohle-nur-noch-zum-Grillen!

Stand Up Paddling ist im Grunde genauso einfach und relaxt wie es aussieht, in leichte Sommer/Wasserbekleidung geworfen und stehend losgepaddelt…

Für alle anderen, die Ihr lieber in Kanus, Faltbooten, Flössen oder anderen Booten teilnehmen wollt, wird es natürlich auch ausreichend Betätigungsfelder geben… Bitte direkt an “Coal and Boat” wenden.

Ursprünglich hatte sich “Kohle-nur-noch-zum-Grillen” gegründet, um den geplanten Neubau des Vattenfall-Kohlekraftwerkes in Berlin-Lichtenberg (Klingenberg) zu verhindern… und wir waren im Zusammenspiel mit Partern erfolgreich! Auch das bestehende Kohlekraftwerk gehört nun ins “Fossileum”.

Ende Gelände: Die Kraftwerksbesetzung in der Lausitz – Augenzeugen berichten

21. Mai 2016

FOTO 2a Am Freitag, dem 13. Mai ging es los! Über 3.000 Demonstranten hatten sich während der letzten Tagen im Lausitz Camp versammelt. Punkt zwölf Uhr nahmen drei Gruppen, sogenannte „Finger“ der auf unterschiedlichen Routen Kurs auf den Braukohletagebau „Welzow Süd“.

Die mit weißen Overalls bekleideten Aktivisten des „blauen Fingers“ (eine Erklärung zur Untergliederung und den verschiedenen Gruppen findet sich am Ende des Textes) liefen in Begleitung einer in rosa gekleideten Musikergruppe die Landstraßen entlang.

Bei bester Laune wurden Sprechchöre gerufen „What do we want? – Climate Justic!“ oder „No border – No nation – No coal power station“. Nach 20 Minuten auf der Landstraße bog die unerwartet lange Schlange der Demonstranten auf schmale Waldwege ab.

FOTO 1c

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto 1b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach den teilweise massiven Zusammenstößen mit der Polizei im letzten Jahr bei ähnlichen Protesten in Rheinischen Braunkohlerevier wollte man dieses Jahr der Polizei möglichst weitflächig ausweichen. Und tatsächlich, ohne jeglichen Kontakt mit der Polizei wurde nach gut eineinhalb Stunden Fußmarsch die Kante der Braunkohlegrube erreicht – eine Mondlandschaft, das Ende kaum sichtbar.

Allerdings nur wenige hundert Meter entfernt ein riesiger Schaufelradbagger der direkt auf dem Braunkohleflöz stand. In der Ferne ein noch weitaus größerer Abraum-Schaufelradbagger, der die Landschaft aufreißt und abbaggert bis die Braunkohleflöze freiliegen.

Nach einer kurzen Beratung, bzw. einem „Delegiertentreffen“ entschied sich ein Teil der Demonstranten noch weiter zum riesigen Abraumbagger zu gehen, andere stiegen in die Grube hinab und begonnen den riesigen Kettenantrieb des Baggers zu erklimmen. Zahlreiche Treppen und Leitern mussten danach noch erklommen werden, um schließlich auf dem Dach des Baggers anzukommen. Transparente, Fahnen und Banner wurden gehisst. Viele legten sich danach einfach in die Sonne und genossen diese erste erfolgreiche Blockadeaktion!

FOTO 2b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FOTO 2f

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Polizei blieb der Aktion weiter fern – im Vorfeld kursierte die Aussage der Polizei, dass man „nicht der Babysitter von Vattenfall sein“. Entsprechend war nur der Wachschutz von Vattenfall vor Ort, dieser blieb jedoch in „sicherer“ Distanz. Einzig zwei Mitarbeiter von Vattenfall hatten sich freiwillig gemeldet um auf ihren Schaufelradbagger zu beschützen. Die beiden mussten sich freundlichen aber überaus kontroversen Diskutanten stellen.

Nach gut zwei Stunden trat der Großteil der Demonstranten den Rückzug an. Knapp 40 Aktive blieben auf dem Bagger zurück, um diesen dauerhaft d.h. inklusive Übernachtung zu besetzten. Zum offiziellen Ende der Blockadeaktionen war der Schaufelradbagger über 48 Stunden durchgängig besetzt!

Foto 2e

 

 

 

 

 

 

 

 

FOTO 2c

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Fußmarsch zurück ins Camp wurden die Aktivisten von einem vorzüglichen Mahl der Camp-Küche empfangen. An der Essensausgabe bildeten sich durch die mehreren hundert Demonstranten erneut lange Schlangen. Zum Ende des Camps hatte die Camp-Küche insgesamt über 50.000 Mahlzeiten ausgegeben und mehrere 1.000 Liter Kaffee & Tee gekocht. Hierbei immer von Freiwilligen unterstützt die tonnenweise Kartoffeln, Brote und sonstiges Gemüse schnippelten und hierbei immer nett ins Quatschen kamen.

Nach einem ausgiebigen Abendessen an diesem ersten Aktionstag versammelten sich alle Aktive im großen Zirkuszelt zu einem Plenum, wo die Aktionen für den morgigen Samstag besprochen wurden. Ein riesige „Orangener Finger“ mit weit über 1.000 Demonstranten sollte um acht Uhr aufbrechen, ebenso wie gut 200 Aktivisten auf Fahrrädern. Als letztes, um zehn Uhr würden einige Aktivisten mit dem Bus aufbrechen. Hintergrund war, dass alle drei Gleisstrecken, die das Kraftwerk „Schwarze Pumpe“ mit Braunkohle versorgen, blockiert werden. Damit mindesten ein Finger die Gleise erreicht, wurden verschieden Routen und Transportmittel gewählt.

Bereits am Nachmittag hatten Aktivisten eine über 800kg schwere Pyramide auf den Gleisen platziert und durch Selbstankettungen die Gleise blockiert. Somit war bereits einer der drei zum Kraftwerk führenden Gleisstrecken blockiert!

Foto 3b

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto 3c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FOTO 4dDer „Fahrrad-Finger“ setzte sich in den Morgenstunden in Bewegung. Begleitet von einem Trike-Rad mit einem strampelnden Fahrer, Lautsprecherboxen und einem Live DJ erreichte man bei bester musikalischer Begleitung (leider) schon nach einstündiger Fahrt das Ziel. Fahrräder abstellen und hinauf auf die Gleise. Ein weiteres Gleis ist besetzt!!
Nach kurzer Diskussion wurde schnell entschlossen, den Gleisen bis zu dem Punkt zu folgen, wo das dieses zweite Gleis und das dritte und damit letzte Zubringergleis eine Kreuzung bildeten. In weniger als einer Stunde Fußmarsch wurde die Kreuzung erreicht. Alle Zubringergleise waren blockiert!

Ab jetzt konnte das Kraftwerk nicht mehr mit neuer Braunkohle versorgt werden!!

 

FOTO 4aNach und nach trafen die Aktivisten der anderen Finger ebenfalls ein. Die busfahrende Gruppe stieg noch etwas näher am Kraftwerk aus und blockierte zusätzlich den Verladebahnhof, wo die Kohle aus den Zügen auf Förderbänder umgeladen und von dort ins Kraftwerk transportiert wird. Die Versorgung des Kraftwerks mit neuer Braunkohle war nun ein Ding der Unmöglichkeit!!

Bereits vor einigen Stunden hatte Vattenfall begonnen, die Leistung des Kraftwerks zu drosseln. Entsprechend stieg aus einem der zwei Kühltürme deutlich sichtbar weniger Dampf auf. Doch nun stellte sich die Frage: Wieviel Kohle hatte Vattenfall direkt am Kraftwerk eingelagert? Wann muss Vattenfall das Kraftwerk tatsächlich komplett herunterfahren? Nach Stunden oder erst nach Tagen? Die Blockade am Verladebahnhof war in der Zwischenzeit von Demonstranten aus anderen Gruppen verstärkt worden. Nach Diskussionen und Beratungen, entschlossen sich 300 Aktivisten auf das Gelände des Kraftwerks vorzudringen. Durch das Betreten und Blockieren des Kraftwerksgeländes von kraftwerksfremden Personen wollte man die Notabschaltung erzwingen.

 

FOTO 5b

 

 

 

 

Nach kurzem Fußmarsch wurde das Kraftwerkstor erreicht und fast spielend überwunden. Auf der anderen Seite standen nur eine halbe Handvoll Personen des Werkschutzes. Nach kurzer Auseinandersetzung mit diesen beruhigt sich die Situation wieder und der Zug folge langsam aber euphorisch der mitgekommenen Samba-Band. Die erste erfolgreiche Kraftwerksbesetzung in Deutschland! Wird das Kraftwerk nun runterfahren und so ein starkes Zeichen für den dringenden Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohleverstromung setzten!?
Doch dann wurde es unruhig. Ein knappes Dutzend Polizeifahrzeuge kamen auf das Gelände, Polizisten in Kampfmontur entstiegen und griffen die Gruppe mit Schlagstöcken und Pfefferspray an. Panik machte sich breit und die Gruppe begann Richtung Ausgang zu fliehen. Über 100 Demonstranten wurden eingekesselt und schließlich in verschieden Haftanstalten verbracht. Zahlreiche Gefangene berichteten hier von massiven Verstößen und nicht rechtskonformer Behandlung durch die Polizei.

Hier ein eindrücklicher Bericht, Link: http://www.jetzt.de/politik/besetzung-eines-kohlekraftwerks-in-der-lausitz

FOTO 5c

 

 

 

 

 

 

 

 

FOTO 5d

 

 

 

 

 

 

 

 

FOTO 5e

 

 

 

 

 

 

 

 

An den restlichen Blockadepunkten machten sich die Aktivisten wieder auf den Rückweg ins Camp, viele richteten sich jedoch auch für die Übernachtung auf den Gleisen ein. Trotz zusätzlicher Versorgung mit warmen Essen, Isomatten, Schlafsäcken und Decken wurde die Nacht äußerst kalt und man war froh als die Sonne am nächsten Morgen die ersten wärmenden Strahlen sendete. Schon bald erreichten Frühstück und warmer Tee aus dem Camp die Blockierer. Auch viele Aktivisten aus dem Camp machten sich erneut auf den Weg zu den Blockadepunkten, um diese wieder zu verstärken und zu beschützen. Dies insbesondere, da es in der Nacht zu gewalttätigen Angriffen von rechten Gruppen auf die Blockieren gab. Besonders für die ans Gleisbett angeketteten Personen waren diese Angriffe mit extremer Angst verbunden.
Im Camp wurde nach dem Mittag zu einem großen Plenum geladen. Nach einem Überblick zu den bisherigen Aktionen und Blockaden wurde nach längerer Diskussion beschlossen, ab 15 Uhr das offizielle Ende der Massenblockaden zu verkünden, einzelne Blockadeaktionen sollten jedoch selber über die Fortsetzung oder den Abbruch ihrer Blockaden entscheiden.

Tag 2: Kraftwerksflutung:

Bis zum Abend kehrten die meisten der überaus stolzen Aktivisten ins Camp zurück und wurden dort mit riesigem Jubel empfangen. Nach verdienter Erholung versammelten sich alle zum Abschlusstreffen. Der wahnsinnige Erfolg der gemeinsamen Aktionen wurde bejubelt und gefeiert. Alle einzelnen Gruppen, das Küchenteam, die Rechtshilfe, das Presseteam, das Infoteam, die Sanitäter, das Team zur Toilettenreinigung und die gesamte Camp- und Aktionskoordinierung wurde bejubelt!
Zum Abschluss wurde gefeiert, die Band „Herrengedeck“ und DJs ließen das gesamte Camp tanzen. Allerdings wurde diese Abschlussparty jäh unterbrochen. Freiwillige hatten sich für den Wachschutz und Patrouillen um das Camp gemeldet. Jetzt wurde Alarm geschlagen, rechte Gruppen und aggressive Anwohner hatten die Patrouillen angegriffen, eine Frau wurde schwer verletzt und musst ins Krankenhaus gebracht werden. Die alarmierte Polizei – welche zuvor viele Aktivisten verhaftet hatte – bewachte fortan das Camp. Sogar ein Helikopter mit Wärmebildkamera flog zeitweise über dem Camp. Die Gefahr von aggressiven Angriffen wurde überaus ernst genommen.
Nachdem die Nacht gut überstanden war, ging es ans Aufräumen und Abreisen. Mit Bussen, über Mitfahrbörsen oder per Zug reisten die Aktiven ab. Andere räumten das Camp auf, bauten die großen Zelte ab und verluden alles in LKWs.

Interviews:

Das überaus erfolgreiche – ja sogar alle Erwartungen übertreffend erfolgreiches Aktions- und Blockade Camp neigte sich somit seinem Ende entgegen.
Zahlreiche Kamerateams, Journalisten, Radiomoderatoren – selbst die Bild Zeitung war vertreten – und ebenso Medienvertreter aus zahlreichen anderen europäischen Ländern haben über die Aktionen berichtet. Das Pressecho (verlinken , Überblick und Bericht) war gewaltig. Insgesamt über 200 Artikel in Zeitungen, Online-Medien, Radio und Fernsehen (u.a. Tagesschau und ZDF), davon über 40 in der internationalen Presse.
Somit haben die Aktivisten mit Ende Gelände ein weiteres Zeichen für den dringend notwendigen und umgehenden Ausstieg aus der Kohleverstromung war erfolgreich gesetzt!

+++ Braunkohletagebau? NEIN! – HIER IST ENDE GELÄNDE!!! +++

Anmerkung: Der Text ist eine Zusammenfassung verschiedener Augenzeugenberichte, die meisten der Interviewten bestanden auf der Wahrung Ihrer Anonymität. Um diesem Wunsch zu entsprechen und dennoch einen flüssigen und gut verständlichen Text zu produzieren wurden die einzelen Berichte in einer einheitlichen unbestimmten Erzählperspektive wiedergegeben.

VIDEOs
Tag 1: Besetzung Braunkohletagebau
https://www.youtube.com/watch?v=XqZNllp1wQA (Grube)

Tag 2: Gleisblockade

Presseecho:
Quelle: https://www.ende-gelaende.org/de/presse/pressespiegel/

Untergliederung und Entscheidungsfindung unter den Aktivisten
Buddies – Bezugsgruppen – Delegiertentreffen – Finger
Um die gleichberechtigte Entscheidungsfindung und die Koordination der großen Masse von Aktivisten zu ermöglichen wurde ein sog. Bezugsgruppen und Delegiertensystem benutzt.
Hierbei finden sich zunächst zwei sich vertrauende Menschen zusammen und bilden ein sog. Buddy-Paar. Drei bis acht „Buddies“ schließen sich daraufhin zu einer sog. Bezugsgruppe zusammen. Nahezu beliebig viele Bezugsgruppen schließen sich wiederum zu einem sogenannten „Finger“ zusammen. Die gesamte Masse der Aktivisten wird oft in verschiedene Finger unterteilt, z.B. „blauer Finger“ oder „orangener Finger“. Je nach Farbe werden entsprechend farbige Fahren geschwenkt an denen sich alle Mitglieder des Fingers orientieren und folgen.
Die Buddies und Bezugsgruppen bleiben besonders in gefährlicheren Momenten zusammen (z.B. bei den Angriffen durch rechte Gruppen oder bei Zusammenstößen mit der Polizei). Insbesondere die „Buddies“ helfen und unterstützen sich gegenseitig und trennen sich nach Möglichkeit nie.
Für die gleichberechtigte und demokratische Entscheidungsfindung wählt jede Bezugsgruppe einen Delegierten, der sich mit allen anderen Delegierten zu einem sogenannten Delegiertentreffen zusammenkommt. Hier werden verschiedene Optionen für das weitere Vorgehen vorgetragen (Wohin soll der Finger gehen? Sollen diese Gleise besetzt werden oder ein anderer Punkt gesucht werden? Etc.). Die Delegierten tagen die Vorschläge wiederum in die Bezugsgruppen, hier wird erneut diskutiert und das Ergebnis durch den jeweiligen Delegierten wieder ins Delegiertenplenum übermittelt, wo schließlich eine Entscheidung getroffen wird.

 

Stopp der Braunkohleförderung in der Lausitz!

12. Mai 2016

20603027246_c55f1bb700_zDas haben sich die Aktivisten im „Lausitz Camp“ und der Anti-Kohlekraft-Bewegung „Ende Gelände“ für das Pfingst-Wochenende vom 13. Bis 16. Mai vorgenommen. Ihre Forderung ist klar: Kohleausstieg jetzt!

In Paris hat die internationale Staatengemeinschaft beschlossen, die Erderwärmung auf 2 °C zu begrenzen. Jetzt müssen Taten folgen und das Ende der Kohleverstromung unverzüglich umgesetzt werden. Doch was passiert? in der Lausitz werden stattdessen genau jetzt die Weichen für einen jahrzehntelangen weiteren Betrieb von Tagebau Braukohleverstromung gestellt. Das Umsetzten der Energiewende und die dringend Notwenige Reduktion unserer CO somit ein Ding der Unmöglichkeit.

Hiergegen werden wir in der Lausitz laut und unmissverständlich unsere Stimme erheben!

 

Zahlreiche Protestveranstaltungen werden unser NEIN zu einem weiter so hinaustragen. Aber auch durch Massenaktionen zivilen Ungehorsams sollen Schaufelradbagger und Kohleförderbänder besetzt und lahmgelegt werden. Vorbild hierfür sind die Massenaktionen im vergangenen Jahr wo gut 1.500 Aktivisten erfolgreich den Braunkohletagebau Garzweiler von RWE Power besetzt haben und so ein Zeichen für den dringend notwenigen Stopp der Kohleverstromung und für den Klimaschutz in Deutschland gesetzt haben.

2015-08-08-Lausitzcamp-Aktion-COAL-KILLS-05-Marco-Kühne

Über diese Aktion des zivilen Ungehorsams hinaus wird es eine bunte und (angemeldete) Demo gegen einen weiteren jahrelangen Betrieb von Tagebau und der extrem Klimaschädlichen Braunkohleverstromung geben. Für Unterkunft und Verpflegung aller Aktivisten ist natürlich gesorgt. Das „Lausitz Camp“ hat bereits am Montag seine Pforten geöffnet und wird bis zum Montag, dem 16.5. zentraler Dreh- und Angelpunkt aller Aktionen in der Lausitz sein. Neben Unterkunft bietet das Camp ein buntes Programm: Theaterverführungen, Workshops, ein Volleyballturnier, Vorträge zu allerlei Themen rund um Energiewende und Klimaschutz, aber auch zum Handelsabkommen TTIP.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Der ganz konkrete Hintergrund für die diesjährigen Protestaktionen in der Lausitz ist der geplante Verkauf der Braunkohlesparte Vattenfalls an den tschechischen Energieriesen EPH. Eigentlich bietet das geplante Abstoßen der Braunkohlesparte Vattenfalls die einzigartige Chance, Tagebaue und Braunkohlekraftwerke endgültig stillzulegen. Doch Vattenfall will nur verkaufen und der neue tschechische Besitzer wird die Förderung und Verbrennung der dreckigen Braunkohle auf Jahrzehnte fortsetzten – ein Debakel für den Klimaschutz in Deutschland und Europa!

 

Wir alle wissen: wenn nicht mindestens 80% der weltweit bekannten fossilen Ressourcen im Boden bleiben, steuern wird geradewegs auf einen ungebremsten und nicht mehr zu stoppenden Klimawandel mit fatalen Folgen zu: Vermehrte Extremwetterereignisse, Anstieg der Ozeane, Dürren und Hungersnöte, Versauerung der Ozeane, Artensterben. Kurz: massive negative Auswirkungen für Volkswirtschaften, Ökologie und das menschliche Leben – ganz besonders im globalen Süden!

 

Wollen wir solch eine Welt unseren Kindern und unseren Enkel vererben?!

Die Aktivisten von „Ende Gelände“ sagen NEIN und werden mit zahlreichen Aktionen im Lausitzer Braunkohlerevier ein klares Zeichen für den Klimaschutz in Deutschland setzten! Kommt mit und Macht mit!!

 

Infos zur spontanen Anfahrt: https://www.lausitzcamp.info/6-lausitzer-klima-energiecamp-2016/anfahrt/

 

Weitere Infos zur „Ende Gelände“ Aktion unter: https://www.ende-gelaende.org/de/

Infos zum gleichzeitig stattfindenden „Lausitz Camp“ unter: https://www.lausitzcamp.info/

Info Seite des BUND: http://www.bund.net/themen_und_projekte/klima_und_energie/kohle_oel_und_gas/kohlekraftwerke/demo_camp/

1_22914961093_o 10_22913977954_o

Ende Gelände ist ein Teil des internationalen Netzwerks „Break Free From Fossil Fuels“, welches durch zahlreiche global verstreute Aktionen in den nächsten zwei Wochen ein Zeichen für den internationalen Klimaschutz und gegen die fossilen Energiegewinnung setzt.

https://20442299169_4414439613_zbreakfree2016.org/

„COP 21 – Was hat’s gebracht?“ — Rückblick auf unsere Klima-Diskussion im „Laika“

24. Januar 2016

Der Berliner BUND Arbeitskreis Klima und Erneuerbare Energien und die BUNDjugend veranstalteten am vergangenen Dienstag den Diskussionsabend „COP 21 – Was hat’s gebracht“ in Neukölln. Die eingeladenen Experten und das Publikum diskutierten lebhaft über die Bedeutung des neuen internationalen Klimaabkommens, welches am 12.12.2015 von 195 Staaten in Paris beschlossen wurde. Das zentrale Ergebnis des Paris Abkommens ist die Begrenzung der Klimaerwärmung auf 1,5° Celsius.

COP21 (2)Nach den historischen Verhandlungen auf der UN-Klimakonferenz in Paris, stellt sich nun bei vielen die Frage, was folgt auf das neue Abkommen wirklich: Die Zeit der erneuerbaren Energien oder doch die Klimakatastrophe? Um die Bedeutung des Pariser Abkommens und dessen Wirkung für die globale Zukunft zu diskutieren, waren die Experten MdB Annalena Baerbock (Klimapolitische Sprecherin, Bündnis 90/Die Grünen), Tadzio Müller (Referent Klimagerechtigkeit und Energiedemokratie, Rosa Luxemburg Stiftung) und Ann-Kathrin Schneider (Leiterin Internationale Klimapolitik, BUND Deutschland) dazu angehalten, ihre Einschätzungen darzulegen.

Business as usual is no option

Alle drei Experten waren sich einig, dass eine Erderwärmung von 3° Celsisus kaum abzuwenden sei, wenn die globale Gemeinschaft ihr Vorgehen nicht konsequent ändere. BUND-Klimaexpertin Schneider sieht im Vertrag viele Lücken, da sich die internationale Gemeinschaft nicht schriftlich auf wichtige Forderungen einigen konnte. Konkret nannte sie verbindliche Transformationsprozesse und eine konsistente Dekarbonisierung. Außerdem seien viele Punkte in den Bereichen konkrete Emissionsreduzierungen sowie Finanzierung für die Minderung und Anpassung an die Folgen des Klimawandels offen.

Die Klimapolitische Sprecherin Baerbock bezeichnete das Pariser Klimaabkommen aus politischer Perspektive als einen Gewinn. Sie erhoffe sich damit Rückenwind bei der Vertretung nachhaltiger Ziele, auch gegenüber der Bundesregierung und Industrie. Ohne das Klimaabkommen würde ein internationales Statement zum Klimaschutz fehlen, viele neue Prozesse würden nicht angestoßen.

COP21 (3)Klimaexperte Müller hätte sich verbindlichere Ziele zu einem früheren Zeitpunkt gewünscht. Das Pariser Klimaabkommen werde bei dem derzeitigen Umgang der Menschen mit der Natur und dem Klima nicht rechtzeitig für genügend Schutz sorgen. Er sehe im Abkommen nicht den Schritt, der den Klimaschutz wesentlich voranbringe. Für ihn seien die zivilgesellschaftlichen Bewegungen der Schlüssel zum Erfolg

Auch das Publikum zeigte sich an der Rolle der Zivilgesellschaft stark interessiert. Nach Einschätzung der Teilnehmer könne die Zivilgesellschaft zum einen durch Bekundung ihrer Interessen neue Transformationsprozesse anstoßen. Zum anderen vertrat die Mehrheit der Teilnehmer die Ansicht, die Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft die verfassten Klimaschutzziele von der Regierung einfordern sollten.

Was bedeutet das nun für Deutschland?

Drei wichtige Konsequenzen können für Deutschland aus dem Pariser Abkommen abgeleitet werden. Erstens müsse Deutschland national und international zu versprochenen Bemühungen im Bereich Klimaschutz stehen. Ob es dabei um die Einhaltung der EU 20-20-20 Ziele gehe oder um nationale Klimaschutzmaßnahmen, Deutschland müsse sich ernsthaft an die gemachten Zielsetzungen halten.

COP21 (4)

Zweitens habe Deutschland zwar in der Vergangenheit den Ausbau der erneuerbaren Energien vorangetrieben, dennoch seien die nationalen CO2 Werte aufgrund der hohen Kohleverstromung noch nicht wesentlich gesunken. Alle drei Experten stimmten darüber ein, dass ein geplanter Ausstieg aus dem Kohleabbau gerade vor dem Hintergrund der nationalen Klimaziele in den Vordergrund rücken müsse.

Und schließlich müsse die deutsche Klimapolitik übergreifende Konzepte entwickeln. Momentan werde beispielsweise der Sektor Verkehr nach wie vor in den internationalen Verhandlungen vernachlässigt. Auch die VW-Abgasaffäre habe gezeigt, dass das Thema Verkehrswende bei den inländischen Automobilherstellern noch nicht angekommen ist. Nehme man den Klimaschutz ernst, werde die automobile Zukunft allerdings nicht im Verbrennungsmotor liegen. Nachhaltige Maßnahmen könnten deswegen nicht immer nur in einem Sektor erörtert werden, sondern müssten das deutsche Wirtschaftssystem umfassend reformieren.

von  Julia Epp, Mitglied des Arbeitskreises Klima und Erneuerbare Energien

Die wichtigsten Fakten zum Klimaschutzabkommen von Paris

18. Dezember 2015

 

DSC09232_726x1050

Die Demo vor dem Arc de Triomphe

 

PARISER DEMO VIDEO:  VID_20151212_125953

 

Erstmals haben sich weltweit alle 196 Staaten auf ein gemeinsames Klimaschutzabkommen geeinigt. Alle Staaten erkennen somit die massiven vom Klimawandel ausgehenden Gefahren an. Das Abkommen könnte den Beginn eines neuen und nachhaltigen Zeitalters markieren. Aber es bleibt weiterhin viel zu tun!

 

Der Vertragsinhalt im Einzelnen:

1,5-Grad-Ziel: Die Länder haben sich das Ziel gesetzt, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen. Die Verschärfung des Ziels (vormals 2 Grad) erfolgte insbesondere auf Druck der südlich gelegenen Länder, da diese schon heute unter enormen Schäden aufgrund von lang anhaltenden Dürreperioden, andernorts unter massiven Stürmen und Überschwemmungen leiden und viele Todesopfer zu verzeichnen haben. Niedrig gelegene Staaten wie Bangladesch oder viele Inselstaaten sind durch den Meeresspiegelanstieg existenziell bedroht. Entsprechend haben die Staaten beschlossen zu versuchen, die Erwärmung auf 1,5 Grad, statt wie bisher nur auf 2 Grad zu begrenzen.

Hebemechanismus: Vor Beginn der Klimaverhandlungen in Paris haben 187 Staaten nationalen Klimaaktionspläne und entsprechende CO2-Reduktionsziele bei der UN eingereicht. Allerdings sind diese bisher eingereichten CO2-Reduktionsziele keinesfalls ausreichend, sie würden zu einer Erderwärmung von ca. 2,7 Grad führen!
Entsprechend müssen die Reduktionszusagen schnell angehoben werden! Dafür soll der sogenannte „Hebemechanismus“ sorgen. Er funktioniert folgendermaßen: Alle fünf Jahre werden die eingereichten Klima- und Reduktionspläne der einzelnen Länder auf Ihre Einhaltung hin überprüft. Gleichzeitig werden die Länder dazu ermutigt, ihre Klimaziele zu erhöhen. Die erste dieser Kontrollen wird bereits im Jahr 2018 erfolgen. Im Jahr 2023 dann die nächste usw.

Finanzierung: Im Pariser Abkommen wurde darüber hinaus vereinbart, dass die Industrieländer von 2020 bis 2025 jährlich 100 Milliarden Dollar für den Umbau der Energieversorgung, aber auch zur Beseitigung von durch den Klimawandel verursachte Schäden zur Verfügung stellen. Allerdings wird ein Großteil dieser Gelder voraussichtlich als privatwirtschaftliche Investitionen in die Entwicklungsländer fließen und nur ein vergleichsweise geringer Anteil aus öffentlichen Quellen für die schon heute notwendige Behebung von klimabedingten Schäden. Bis zum Jahr 2015 können andere weiter entwickelte Schwellenländer wie z.B. China auf „freiwilliger Basis” ebenfalls Unterstützungen leisten. Ab dem Jahr 2026 soll ein neuer, die 100 Milliarden US-Dollar übersteigender Klimafond aufgelegt werden, an dem sich auch die Schwellenländer verbindlich beteiligen sollen.

Verluste und Schäden: Obwohl bereits der eingerichtete Klimafond Gelder enthält – wenn auch in einem noch nicht ausreichendem Umfang – die für die Beseitigung von Klimaschäden verwendet werden können, haben insbesondere die USA explizit vermieden, dass die Entschädigung von klimawandelbedingten Schäden verbindlich im Abkommen geregelt werden.
Das erste globale Klimaschutzabkommen tritt in Kraft, wenn es von mindestens 55 Ländern, welche zusammen 55 Prozent der Emissionen ausmachen, ratifiziert wurde.

Was bleibt zu tun? Die Reduktionszusagen der Länder sind bisher keinesfalls ausreichend. Die Klimaziele müssen weiterhin erhöht werden, um massive klimabedingte Schäden welche von uns – insbesondere von unseren Kindern und den folgenden Generationen – getragen werden müssen zu verhindern.

Das Abkommen von Paris ist ein gutes Signal, aber jetzt müssen konkrete Maßnahmen folgen. Für Deutschland bedeutet das schnellstmöglich, spätestens bis 2030, vollständig aus der Kohleverstromung auszusteigen und den Ausbau der Erneuerbaren mit voller Kraft voranzutreiben. Doch ohne den massiven Druck aus der Gesellschaft und von zahlreichen Umweltbewegungen wird dies nicht erfolgen. Lasst uns zusammen für die Energiewende in Berlin und in Deutschland weiter kämpfen und als internationales Vorbild für die Energiewende und den Klimaschutz vorangehen!!

Themenabend “Klimaneutrales Berlin” am Dienstag, 25. August 2015

20. August 2015

Der Senat hat sich zum Ziel gesetzt, Berlin bis 2050 klimaneutral zu machen. Noch in diesem Jahr will er dafür ein Energiewendegesetz beschließen, parallel läuft die Bürgerbeteiligung am Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm, das weitere Maßnahmen für eine klimaneutrale Hauptstadt aufzeigen soll. Doch wie realistisch ist dieses Ziel, um welche konkreten Maßnahmen geht es? Und wie können wir dazu beitragen, dass Berlin dieses anspruchsvolle Ziel erreicht?

Plakat_ErneuerBAR

Diese und weitere Fragen wollen wir und der Klima-AK der BUNDjugend Berlin mit euch und unseren zwei Gästen besprechen. Wir haben Michael Schäfer, Sprecher für Klimaschutz und Energie in der Abgeordnetenhausfraktion von Bündnis/90 Die Grünen, und Christine Kühnel, Landesvorsitzende des BUND Berlin und Sprecherin des AK KLEE, eingeladen.

Gleichzeitig möchte die BUNDjugend ihre Kampagne zum Thema “Klimaneutrales Berlin 2050″ vorstellen. Es wird genug Zeit geben, um Fragen zu stellen, sich Aktionen auszudenken und sich auszutauschen. Das Ziel ist es, mit handfesten Ideen nach Hause zu gehen.

Dafür treffen wir uns am Dienstag, dem 25. August um 19:00 Uhr im LAIKA, Emser Straße 131 (S+U Neukölln, Hermannstraße (Ringbahn), Bus 171, 246, 277, N79)

Wir freuen uns auf euer Kommen! Ladet auch eure Freunde ein, beispielsweise bei Facebook. :-)

 

Erster Berliner Klimatag: Ein voller Erfolg

18. August 2015

 

Vollbildaufzeichnung 18.08.2015 175318

Nach einem Jahr Vorbereitungszeit, unzähligen Planungstreffen, vielen realisierten und verworfenen Ideen und natürlich auch Spaß bei der Arbeit war der Klimatag am 26.04. ein voller Erfolg.

Auf der Bühne hat Wam Kat für die Besucher vegan gekocht, während er seine Geschichte als Aktionskoch zum Besten gab. Dr. Jacob Schewe vom PIK hat über die Auswirkungen des Klimawandels berichtet. Sein Kollege Dr. habil. Fritz Reusswig stellte die Machbarkeitsstudie “Berlin klimaneutral 2050″ vor. Hierzu gab es auch eine Podiumsdiskussion. Nick Nuttall, der Pressesprecher des UN-Klimasekretariats, hat über den aktuellen Stand der Klimaverhandlungen und die größten Herausforderungen für den Pariser Gipfel im Dezember 2015 aufgeklärt, auf dem endgültig ein weitreichendes Abkommen beschlossen werden soll.

Besonders eindrücklich Lies den Rest des Artikels »

Berliner Klimatag am 26.04.2015

17. April 2015

Webbanner

Bald ist es soweit: Nur noch eine gute Woche, dann findet endlich der erste Berliner Klimatag (www.berliner-klimatag.de) statt.

Am 26. April von 11-18 Uhr gibt es in der Kreuzberger Markthalle IX ein buntes Programm rund um das Thema Klimawandel. Für Kinder und Erwachsene. Und im Zentrum steht die Frage, wie jeder Einzelne etwas gegen den Klimawandel unternehmen kann.

Unter anderem gibt es eine vegane Koch-Show Lies den Rest des Artikels »

Treffen des AK KLEE des BUND Berlin

07. Dezember 2014

Unser Arbeitskreis KLEE (Klima und Erneuerbare Energien) ist immer auf der Suche nach Nachwuchs. Und im neuen Jahr starten wir wieder voll durch! Die ersten Termine für 2015 sind:

  • Mittwoch, 7. Januar 2015, dann zusammen mit dem Organisationsteam für den 1. Berliner Klimatag
  • Mittwoch, 21. Januar 2015
  • Mittwoch, 4. Februar 2015
  • Mittwoch, 18. Februar 2015

Im Regelfall treffen wir uns um 19.30 Uhr in der Geschäftsstelle des BUND Berlin in der Crellestraße 35 in 10827 Berlin-Schöneberg. Oft weichen wir aber auf ein privates Wohnzimmer aus. Nicht zuletzt deshalb wäre es toll, wenn ihr uns vor eurem Besuch eine Mail an akklee@bund-berlin.de schreibt, damit wir euch alle genauen Infos zukommen lassen können.

Wir freuen uns auf euch! :-)

Erster Berliner Klimatag – Webseite ist online

07. Dezember 2014

BannerKlimatagGemeinsam mit anderen klimapolitisch aktiven Umweltorganisationen planen wir gerade für das nächste Jahr den ersten Berliner Klimatag. Im Frühjahr 2015 wird er in der Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg, Eisenbahnstraße 42, stattfinden. Unsere Webseite ist aber schon heute online!

Zwei zentrale Fragen stehen an diesem besonderen Aktionstag im Vordergrund: Wie kann aktiver Klimaschutz in der Gesellschaft zu einem Erlebnis werden und dauerhaft in ihr verankert werden?

Ziel des Berliner Klimatages ist es daher, das gesellschaftliche Interesse und Bewusstsein der Berliner*innen und Brandenburger*innen für den Klimawandel zu wecken. Wir wollen den Besucher*innen das Thema Klimawandel näher bringen, die Auswirkungen unseres Handelns auf das Klima aufzeigen und vielfältige mögliche klimaschützende Handlungsoptionen vorstellen. Am Ende des Tages sollen die Berliner*innen und Brandenburger*innen für klimafreundlichere Verhaltensweisen motiviert sein.

Neben dem globalen Bezug Lies den Rest des Artikels »