Kohlekraftwerk in Berlin verhindert!
Vattenfall gibt dem Druck nach! Wir haben es tatsächlich geschafft, nach etwa zwei Jahren engagierter Arbeit gegen ein neues Kohlekraftwerk in Berlin!! 
Zur Siegesfeier vor dem Roten Rathaus haben sich Aktivistinnen und Aktivisten der verschiedenen Gruppen bei Tofuwürstchen und Sekt getroffen.
Und wir von “Kohle nur noch zum Grillen” können richtig stolz auf uns sein:
Nach der Postkartenaktion mit stundenlangem Ausharren auf Märkten, um Unterschriften zu sammeln, unzähligen Gesprächen mit Berliner Bürgerinnen und Bürgern, Infoständen, Märchenlesungen, Demos und Flugblättern hat sich der Einsatz gelohnt.
Immer wieder haben wir darauf hingewiesen, dass das von Vattenfall in Berlin geplante 800-Megawatt-Kohlekraftwerk die Erreichung der Klimaschutzziele, wie sie im Landesenergieprogramm festgeschrieben sind, unmöglich machen würde. Außerdem ist Kohle als fossiler Energieträger überholt; Investitionen in erneuerbare Energien sind dagegen an der Zeit. Darauf haben wir immer wieder hingewiesen (siehe andere Artikel in diesem Blog).
Aber wir waren nicht alleine: In Berlin gab und gibt es ein breites Bündnis gegen das Kohlekraftwerk und für eine klimafreundliche Energieversorgung. Da ist wohl vor allem die Bürgerinitiative “Nein zum Kohlekraftwerk” zu nennen, aber auch das Klima-Aktionsteam vom BUND, die Grüne Liga, WEED, die Grüne Uni, die Klima-Allianz und viele andere Mitstreiter.
Jetzt hat Vattenfall in einer Presseerklärung vom 12.03.09 bekanntgegeben: “Vattenfall will CO2-Ausstoß in Berlin bis 2020 halbieren. Energiekonzept für Berlin vorgestellt: Kraftwerke Klingenberg und Lichterfelde werden durch neue Erdgas- und Biomasse-Anlagen ersetzt.”
1:0 für Berlin gegen Vattenfall, ein Teilsieg für den Klimaschutz ist erreicht!
Tags: Berlin, erfolg, jubeldemo, kohlekraft, Kohlekraftwerk, protest, sieg, Vattenfall
14. März 2009 um 23:26
[...] nur noch zum Grillen” heißt es im Artikel zur Siegesfeier vor dem Roten Rathaus (siehe Blog-Eintrag vom 12. März 2009), und: “Kraftwerksgegner feiern”. Weiter: “Die Stimmung sei [...]