Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Save the date: KettenReAktion am 24. April

Montag, 08. März 2010

dreh2Am 24. April plant ein großes Bündnis von NGOs, Gewerkschaften und Kirchen eine Menschenkette über 120 Kilometer zwischen den Kernkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel, quer durch Norddeutschland.

dreh4Weitere Infos gibts schon jetzt unter campact.de. Am Wochenende wurde in Berlin ein Film zur Mobilisierung gedreht – auch unter Beteiligung von Kohle-nur-noch-zum-Grillen-AktivistInnen! Sobald der Film verfügbar ist, wird er in dieses Blog eingebunden. Weitere Fotos vom Filmdreh gibt es hier und einen Blogbericht der campact-Aktiven Kerstin Schnatz über den Filmdreh kann man hier nachlesen.

Zur Teilnahme an der Menschenkette soll es von Berlin aus einen Sonderzug geben sowie mehrere Busse. Bitte bucht euer Ticket für den Sonderzug bereits bis zum 21. März, damit er zustande kommt! Weitere Infos zum Zug und natürlich Tickets gibt es hier bei campact.

Und wenn du aus dem Süden Deutschlands kommst und dir der Weg nach Norddeutschland zu weit ist, kannst du dich trotzdem am gleichen Tag gegen Atomkraft einsetzen: bei der Umzingelung des Atomkraftwerks Biblis.  (Dank an Erhard für die Info.)

Woher kommt der hohe CO2-Ausstoß in Berlin-Brandenburg?

Donnerstag, 11. Februar 2010

IMG_5529_1Neues Jahr, neues Jahrzehnt – das Jahrzehnt der Energiewende. Die fette Enttäuschung in “Floppenhagen” haben wir alle noch in bester Erinnerung. Jetzt sind mehr denn je lokale Taten gefordert.

Wir haben uns gefragt: Was ist die hauptsächliche Kohlenstoff-Quelle in unserer Region Berlin-Brandenburg?

Die Antwort: Braunkohle. Tagebaue. Riesen-Braunkohlekraftwerke, die Berlin mit Strom versorgen, z.B. Jänschwalde.

Wir wollen uns und alle Interessierten auf den aktuellen Stand bringen.
Welche Dörfer werden als nächstes unter die Schaufelbagger geraten? Welches Kohlekraftwerk aus der Region bläst das meiste CO2 in die Luft? Warum erhält Vattenfall von der EU zig-Millionen Fördergelder für das Greenwashing-Projekt CCS? …und am wichtigsten: Wie können wir DAS verhindern?
Für den Abend haben wir als Referenten eingeladen:

* Axel Kruschat, Geschäftsführer BUND-Brandenburg

* Sabine Niels, Sprecherin des Kreisverbandes Oder-Spree von Bündnis 90/Die Grünen, seit 2009 Landtagsabgeordnete in Brandenburg

*Wann*: Donnerstag, 18.02.2010; 20 Uhr

*Ort*: BUND-Berlin Landesgeschäftstelle, Crellestr. 35 (Schöneberg) (klingeln: EG links)

Zur besseren Planung bitten wir um eine kurze Voranmeldung unter 030 787900-51 oder Mail an akklee[at]BUND-Berlin.de

Schneemann-Demo??? oder…

Mittwoch, 27. Januar 2010

100E0307s…Schneespaß trotz Entega.
Januar Wochenende. Zentraler Platz in Berlins Mitte. Eingerahmt von Berliner Dom, Spree und ehemaligen Staatsratsgebäude der DDR fand auf dem Schloßplatz, quasi im Keller des ehemaligen Palastes der Republik eine sogenannte Schneemann-Demo statt. Als Schneemänner kostümierte Animateur-Damen, weiß gekleidete Hostessen, eine Getränkebar, eine Schauspielerin, die Kindermärchen liest, bezahlte professionelle Schneegestaltenbauer, sie bildeten den Rahmen und die Kulisse für eine “Schneemanndemo”, organisiert von Entega. Einem Stromversorger aus der Mainzer Region, der jetzt auch Ökostrom vertreiben will (siehe auch “Schummelstrom” bei Utopia).

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Rote Beete & Kunstschnee – ohne Worte

Dienstag, 26. Januar 2010
24.1.2010 - Kohle nur noch zum Schneemann-Bauen

24.1.2010 - Kohle nur noch zum Schneemann-Bauen

Wann fordern endlich Energieversorger: “Kohle nur noch zum Schneemann bauen”?

Freitag, 22. Januar 2010

knnzSb_logo_s Die Energievertriebsgesellschaft Entega ruft ab heute für das kommende Wochenende in Berlin mit der Marketingveranstaltung „Schneemann-Demo gegen den Klimawandel“ zu verstärktem Klimaschutz auf.
Die Berliner Schneefamilien und deren Erbauer freuen sich “sehr” über diese ungeahnte Unterstützung. Somit rufen neben uns dem BUND-Berlin und Greenpeace nun auch der erste Stromanbieter zum Bau der durch die schleichende Klimaerhitzung bedrohten Gattung auf.
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Feuerwerk der Schneekunst.

Montag, 18. Januar 2010

100E0237sIn den Morgenstunden des 17. Januar trafen sich fleißige und kreative, weiße Hände auf dem Falkplatz/Mauerpark im Prenzlauer Berg, um auch in diesem Jahr (wie schon 2009) wieder fröhliche, winterliche Schneegestalten zu erschaffen.
Mit einem abgebrochenen Schneeschieber wurden Schneeblöcke aus aufgeschobenen Schneeblöcken gemeißelt, übereinander getürmt, geschliffen und mit klammen Fingern verziert.

Kopftuch, Hagebutten, frisch gepflückte, verwittert Luftballons, Holzkohlestückchen, Möhrchen, diverse Zweige, Herbstlaub sowie Trauben und Süßkirschsaft dienten der Gestaltung einer kleinen Galerie.
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Stadtvertrag Klimaschutz

Sonntag, 17. Januar 2010

Stadtvertrag KlimaschutzDie Berlinerinnen und Berliner sind vielfach ganz selbstverständlich für den Klimaschutz aktiv. Dazu gehört der tägliche Schwung aufs Fahrrad genauso, wie die Nutzung von energiesparenden Geräten oder der Bezug von Ökostrom. Weil es schneller geht, langfristig Kosten spart, mehr Spaß macht oder der Umwelt hilft – egal aus welchen Beweggründen sie CO2 einsparen: Der “Stadtvertrag Klimaschutz” gibt diesen ganz normalen Klimaschützern eine Stimme.

Auf www.stadtvertrag-klimaschutz.de kann man seinen Beitrag für den Klimaschutz eintragen, für andere sichtbar zu machen und sich von den Taten anderer inspirieren lassen. Wer seinen Beitrag bis zum 1. März veröffentlicht, kann außerdem an einer Verlosung teilnehmen.

Was so ansteht

Dienstag, 12. Januar 2010

Cimg2486Auch im Jahr 2010 sind unsere Hauptthemen Klima und Energie.

Die Braunkohleregion Lausitz und das Kohlekraftwerk in Jänschwalde sind weiterhin ein Thema für uns. Wir sind gerade dabei, uns zu informieren, zu vernetzen und weitere Aktionen zu planen.
Gute Infos liefert auch das “Schwarzbuch Vattenfall”  von Greenpeace, hier online abzurufen.

Natürlich ist auch das Themenfeld Atomkraft weiterhin ein wichtiges Element unserer Arbeit.

Wir beobachten auch, was sonst noch so los ist und wollen euch die interessanten Links nicht vorenthalten:

  • Wir freuen uns über die transition-town-Bewegung, die auch in Berlin aktiv ist. Die Untergruppe SO 36  trifft sich immer dienstags.
  • Am Freitag, dem 29.1., hält Stefan Rahmsdorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in der Urania einen Vortrag zum Thema  “Die Erkenntnisse der Klimaforschung und die Ergebnisse von Kopenhagen”.
  • Die  industrielle Tierhaltung trägt deutlich zum Ausstoß von Treibhausgasen bei. Die Konsequenz daraus könnte sein, die eigene Ernährung umzustellen und weniger Fleisch oder tierische Produkte zu essen. Neben dem Vegetarierbund bietet beispielsweise die Webseite berlin-vegan.de viele Informationen. Vegan zur Probe? Das ist ab dem 16.1. in Berlin unter Anleitung möglich, siehe hier. Einfach mal vegane Rezepte ausprobieren? Schau mal beim rezeptefuchs.

Erwähnung im “stern”

Sonntag, 10. Januar 2010

100E0181sIn der Ausgabe vom 17.12.09 wird unsere Gruppe im “stern” erwähnt! Im Artikel “Love-Parade der Klimakämpfer” über die Proteste anlässlich des Klimagipfels in Kopenhagen wird eine interessante Behauptung aufgestellt:

“(…) Mehr als 500 deutsche Jugendliche sind in der Nacht von Freitag auf Samstag in Bussen aus Kiel, Hamburg, Berlin und Bremen angekommen. Die meisten zwischen 16 und 20 Jahre alt, für viele ist Kopenhagen ihre erste Demonstration. Nach der Ankunft haben sie Transparente gemalt, “Kohle nur noch zum Grillen”, oder “Climate Justice” und sich dann für wenige Stunden in ihre Schlafsäcke auf den Boden der Klassenzimmer gelegt. (…)”

Liebe stern-Leute, die Transparente haben wir natürlich schon vorher gemalt, dafür wäre in Kopenhagen keine Zeit gewesen.

Der Klimaschutz ist gescheitert, lang lebe der Klimaschutz!

Montag, 21. Dezember 2009

Robert, der offizielle Sprecher unseres Arbeitskreises beim BUND, hat der taz ein Interview zum Scheitern des Klimagipfels gegeben.

Robert: Ich denke, dass auf jeden Fall viel mehr drin war. Schließlich gab es jahrelange Vorbereitungen von Seiten der Regierungen, aber auch von Nichtregierungsorganisationen. Alle haben wahnsinnig viel in die Vorbereitung dieses Gipfels investiert und letztlich auch in den Gipfel selbst. Wenn dann am Ende so gar nichts heraus kommt, ist das schon sehr enttäuschend.

Aber so leicht lassen wir uns nicht unterkriegen. Wir geben nicht auf!

Robert: Jeder Einzelne ist gefragt, sich zu engagieren. Das können ganz kleine Schritte sein, zum Beispiel Nachbarschaftsinitiativen, die Ökokieze gründen.