Themenabend „Klimaneutrales Berlin“ am Dienstag, 25. August 2015

20. August 2015

Der Senat hat sich zum Ziel gesetzt, Berlin bis 2050 klimaneutral zu machen. Noch in diesem Jahr will er dafür ein Energiewendegesetz beschließen, parallel läuft die Bürgerbeteiligung am Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm, das weitere Maßnahmen für eine klimaneutrale Hauptstadt aufzeigen soll. Doch wie realistisch ist dieses Ziel, um welche konkreten Maßnahmen geht es? Und wie können wir dazu beitragen, dass Berlin dieses anspruchsvolle Ziel erreicht?

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Erster Berliner Klimatag: Ein voller Erfolg

18. August 2015

 

Vollbildaufzeichnung 18.08.2015 175318

Nach einem Jahr Vorbereitungszeit, unzähligen Planungstreffen, vielen realisierten und verworfenen Ideen und natürlich auch Spaß bei der Arbeit war der Klimatag am 26.04. ein voller Erfolg.

Auf der Bühne hat Wam Kat für die Besucher vegan gekocht, während er seine Geschichte als Aktionskoch zum Besten gab. Dr. Jacob Schewe vom PIK hat über die Auswirkungen des Klimawandels berichtet. Sein Kollege Dr. habil. Fritz Reusswig stellte die Machbarkeitsstudie „Berlin klimaneutral 2050“ vor. Hierzu gab es auch eine Podiumsdiskussion. Nick Nuttall, der Pressesprecher des UN-Klimasekretariats, hat über den aktuellen Stand der Klimaverhandlungen und die größten Herausforderungen für den Pariser Gipfel im Dezember 2015 aufgeklärt, auf dem endgültig ein weitreichendes Abkommen beschlossen werden soll.

Besonders eindrücklich Lies den Rest des Artikels »

Berliner Klimatag am 26.04.2015

17. April 2015

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Bald ist es soweit: Nur noch eine gute Woche, dann findet endlich der erste Berliner Klimatag (www.berliner-klimatag.de) statt.

Am 26. April von 11-18 Uhr gibt es in der Kreuzberger Markthalle IX ein buntes Programm rund um das Thema Klimawandel. Für Kinder und Erwachsene. Und im Zentrum steht die Frage, wie jeder Einzelne etwas gegen den Klimawandel unternehmen kann.

Unter anderem gibt es eine vegane Koch-Show Lies den Rest des Artikels »

Treffen des AK KLEE des BUND Berlin

07. Dezember 2014

Unser Arbeitskreis KLEE (Klima und Erneuerbare Energien) ist immer auf der Suche nach Nachwuchs. Und im neuen Jahr starten wir wieder voll durch! Die ersten Termine für 2015 sind:

  • Mittwoch, 7. Januar 2015, dann zusammen mit dem Organisationsteam für den 1. Berliner Klimatag
  • Mittwoch, 21. Januar 2015
  • Mittwoch, 4. Februar 2015
  • Mittwoch, 18. Februar 2015

Im Regelfall treffen wir uns um 19.30 Uhr in der Geschäftsstelle des BUND Berlin in der Crellestraße 35 in 10827 Berlin-Schöneberg. Oft weichen wir aber auf ein privates Wohnzimmer aus. Nicht zuletzt deshalb wäre es toll, wenn ihr uns vor eurem Besuch eine Mail an akklee@bund-berlin.de schreibt, damit wir euch alle genauen Infos zukommen lassen können.

Wir freuen uns auf euch! :-)

Erster Berliner Klimatag – Webseite ist online

07. Dezember 2014

BannerKlimatagGemeinsam mit anderen klimapolitisch aktiven Umweltorganisationen planen wir gerade für das nächste Jahr den ersten Berliner Klimatag. Im Frühjahr 2015 wird er in der Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg, Eisenbahnstraße 42, stattfinden. Unsere Webseite ist aber schon heute online!

Zwei zentrale Fragen stehen an diesem besonderen Aktionstag im Vordergrund: Wie kann aktiver Klimaschutz in der Gesellschaft zu einem Erlebnis werden und dauerhaft in ihr verankert werden?

Ziel des Berliner Klimatages ist es daher, das gesellschaftliche Interesse und Bewusstsein der Berliner*innen und Brandenburger*innen für den Klimawandel zu wecken. Wir wollen den Besucher*innen das Thema Klimawandel näher bringen, die Auswirkungen unseres Handelns auf das Klima aufzeigen und vielfältige mögliche klimaschützende Handlungsoptionen vorstellen. Am Ende des Tages sollen die Berliner*innen und Brandenburger*innen für klimafreundlichere Verhaltensweisen motiviert sein.

Neben dem globalen Bezug Lies den Rest des Artikels »

4. Dezember Infoabend mit Glühwein-Plausch: Was geht uns die Lausitz an?

20. November 2014

2. Veranstaltung von Kohleausstieg Berlin (http://kohleausstieg-berlin.de/)

 

4. Dezember 2014
19 Uhr Trude Ruth & Goldammer, Flughafenstraße 38, 12053 Berlin

Infoabend mit Glühwein-Plausch
Die Lausitz im östlichen Brandenburg ist das zweitgrößte Kohlerevier in Deutschland. Der schwedische Energiekonzern Vattenfall betreibt dort zahlreiche Tagebaue und drei Kohlekraftwerke. Das Kraftwerk Jänschwalde in der Nähe von Cottbus ist eines der dreckigsten Kraftwerke Europas. Der jahrzehntelange Bergbau hat die natürliche Landschaft zerstört und 136 Dörfer dem Erdboden gleichgemacht. Millionen Tonnen von CO2 werden Jahr für Jahr in die Atmosphäre geblasen und heizen das Klima auf.

Und was geht uns Berlinerinnen und Berliner die Lausitz an? Wir beziehen Energie für die Strom- und Wärmeversorgung aus der Lausitz. Wir sind betroffen von den dort verursachten Umweltschäden wie Quecksilber- und Feinstaubemissionen. Aus Klimaschutzgründen aber auch aus sozialen und ökonomischen Gründen, muss in der Lausitz ein Strukturwandel eingeleitet werden.

Unsere Gäste erörtern in kurzen Statements, was die dringenden Probleme in der Lausitz sind und wie eine Lösung langfristig aussehen kann. Und warum wir in Berlin diese Transformation unterstützen sollten.

– Christine Hildebrandt, Lausitzer Klimacamp
– Caroline Möller, Reiner Lemoine Institut
– Petra Rösch, Proschim (angefragt)
– Bündnis Strukturwandel jetzt (angefragt)

Kohleausstieg Berlin

20. November 2014

Der AK KLEE ist Mitglied des neu gegründeten Bündnisses „Kohleausstieg Berlin“ (http://kohleausstieg-berlin.de/), zu dem u.a. noch Attac Berlin, Berliner Energietisch, der BUND Berlin, BürgerBegehren Klimaschutz, Gegenstrom, Greenpeace Berlin, GRÜNE LIGA Berlin, Naturfreunde Berlin, PowerShift und 350.org gehören.

Gemeinsam fordern wir:

  • Schnelles und geordnetes Abschalten der bestehenden Kohlekraftwerke in Berlin und Brandenburg
  • Abschaltung Kraftwerk Klinegenberg bis 2016
  • Keine neuen Tagebaue in der Lausitz uns
  • Verhinderung von den Tagebauen Welzow-Süd II und Jänschwalde Nord
  • Schnellstmögliche 100%ige Versorgung Berlins und Brandenburgs mit Erneuerbaren Energien

Unsere Veranstaltungsreihe ist bereits gestartet; weiter geht es am 04.12. im Trude Ruth & Goldammer (Flughafenstr. 38, Berlin-Neukölln) um 19 Uhr mit einem Glühwein-Plausch zu Thema „Was geht uns die Lausitz an?“ Gerne vorbei kommen, je mehr wir sind, desto besser…

 

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Ein Jahr nach dem Volksentscheid – Wie steht es um die Berliner Energieversorgung?

31. Oktober 2014

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Ein Jahr nachdem wir mit vielen anderen Aktiven Unterschriften gesammelt haben, läde der Berliner Energietisch zum ersten Jahrestages vom Volksentscheid* „Neue Energie für Berlin“ am 1. und 2. November zu einem Gesprächs-, Workshop- und Feier-Wochenende ein.

Zusammen mit Dir wollen wir Revue passieren lassen, was der Volksentscheid erreicht hat und darüber diskutieren, wie es weiter gehen kann.

Was ist in den letzten Monaten aus der Forderung nach zukunftsfähiger, ökologischer, sozialer und demokratischer Energieversorgung in Berlin geworden?
Welche von unseren Zielen wurden umgesetzt?
Wie können wir noch mehr erreichen?

Ein spannendes Wochenende mit energiepolitischen Rück-, Durch-, und Ausblicken wartet auf Dich!

Samstag, 1. November 2014 – OBENAUF, Revaler Straße 99, 10245 Berlin (Ecke Dirschauerstr.)

20:00 Uhr: Rückblick – Was haben wir erreicht?
Danach wird gefeiert und getanzt!

 

Sonntag, 2. November 2014 – Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin (Nähe Ostbahnhof)

11:00-13:00 Uhr: Expert*innengespräche „Wie steht es um die Netzrekommunalisierung und das Berliner Stadtwerk?“
Wolfgang Neldner (Geschäftsführer Berlin Energie) und Dr. Stefan Taschner (Sprecher des Energietisches)
Andreas Irmer (Geschäftsführer Berliner Stadtwerke) und Dr. Michael Efler (Sprecher des Energietisches)
Sibylle Zenker (GVS Energieschuldenberatung) und Selana Tzschiesche (FelS – Für eine linke Strömung/ IL)

13:00-14:00 Uhr: Pause
14:00-16:30 Uhr: Workshops fürs kreative Mitgestalten „Wie können wir unsere Ziele noch umsetzen“
17:00-18:00 Uhr: Abschluss

Komm doch vorbei, lerne andere energieinteressierte Berliner*innen kennen, lausche den Expert*innen, frag nach, tausch Dich aus und feier mit!

Warum Energiewende? Vortrag und Diskussion am 11. Juni 2014

26. Mai 2014

Wieso machen wir eigentlich die Energiewende? Für den Klimaschutz? Wegen sauberer Luft? Um nicht von Putin und Konsorten abhängig zu sein? Um endlich den großen Stromkonzernen das Wasser abzugraben? Oder aus allen diesen Gründen zusammen?

Foto: Vero Villa (verino77) auf flickr.com unter cc-by-sa-2.0

Foto: Vero Villa (verino77) auf flickr.com unter cc-by-sa-2.0

50 Akteuren der Energiewende wurden diese Fragen gestellt, alle kommen aus den Bereichen Politik, Verwaltung, Verbände und Unternehmen, Wissenschaft und Medien. Während die Zustimmung zur weiteren Umsetzung der Energiewende sehr hoch ist, zeigt sich, dass ganz unterschiedliche Ziele mit der Energiewende verbunden werden, die sich teilweise widersprechen. Das Ergebnis überrascht, weil es den Aussagen der meisten Ökonomen, die die Umsetzung der Energiewende kritisieren, widerspricht.

Fabian Joas vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und dem Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change stellt uns die Ergebnisse seiner Studie vor und zeigt, wie die kontroverse Debatte um die politischen Instrumente (EEG, Quote, Emissionshandel) deutlich eleganter und fundierter geführt werden kann. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Fragen und Diskussion.

Der Arbeitskreis „Klima und Erneuerbare Energien“ des BUND Berlin lädt ein zum Vortrags- und Diskussionsabend:

Mittwoch, 11. Juni 2014, 19.00 Uhr in der Omegabar (Wipperstraße 18, 12055 Berlin-Neukölln). Eintritt frei.

Wir freuen uns auf Euren/Ihren Besuch!

Kinoabend am 9. April: „Das Ding am Deich“

27. März 2014

DingamdeichAnfang der 1970er Jahre versetzten die Pläne zum Bau eines Atomkraftwerks die Bewohner der kleinen Elbgemeinde Brokdorf in Aufruhr. Es folgten große Proteste, die den Ort spalteten und die Republik 13 Jahre lang in Atem hielten.

1986, kurz nach dem Super-GAU von Tschernobyl, ging das AKW ans Netz. Es wurde ruhig in der Marsch, und nur noch wenige Dorfbewohner hielten an ihrem Widerspruch fest.

Mit Neugier auf diese Menschen und ihren Alltag mit einem AKW vor der Haustür macht sich der Film auf in den abgelegenen Landstrich. Ein Jahr lang umkreist er das „Ding“ und taucht mit den Erinnerungen der widerständigen Anwohner und altem Filmmaterial ein in eine bewegende Vergangenheit.

Doch dann wird die Geschichte von der Gegenwart auf eine Weise eingeholt, die niemand erwartet hätte: Zuerst beschließt die Bundesregierung längere Laufzeiten für alle AKW, und nur wenig später bebt in Japan die Erde…

Wir laden ein zu unserem Filmabend:

Das Ding am Deich. Vom Widerstand gegen ein Atomkraftwerk.
Ein Dokumentarfilm von Antje Hubert, Deutschland 2012

Mittwoch, 9. April 2014, 18 Uhr
Kino Moviemento, Kottbusser Damm 22, Berlin-Kreuzberg
Eintritt: 3,00 Euro