Artikel mit ‘Berlin’ getagged

Silent Climate Parade 2012: Tanzender Protest in Berlins Mitte

Sonntag, 23. September 2012

Hunderte Menschen tanzten lautlos durch Berlins Mitte – was war los? Auch in diesem Jahr zog die “Silent Climate Parade” durch die Straßen, um auf die nicht ausreichenden Antworten zum Klimawandel hinzuweisen. Wir von “Kohle nur noch zum Grillen” waren natürlich dabei. Statt Tofuwürstchen zu grillen, mussten wir allerdings spontan auf Käsebrötchen und Bananen umsteigen – doch auch diese Häppchen haben grinsende Münder und hungrige Mägen versorgt.

Das offizielle Video aus diesem Jahr ist bereits fertig (auch wenn wir leider nicht zu sehen sind…); unsere eigenen Fotos werden in den nächsten Tagen hier hochgeladen – bleibt dran! Und wer sich für unsere Arbeit interessiert, bekommt hier nochmal unsere Kontaktadresse: akklee@bund-berlin.de – meldet euch und werdet aktiv, damit die “Silent Climate Parade” nicht nur Schall und Rauch bleibt! Packt mit uns an!

Lautlos – und doch voller Rumms!

Mittwoch, 12. September 2012
Silent Climate Parade 2011

Silent Climate Parade 2011. Bild von 350.org auf flickr.com unter cc-by-nc-sa.

Lautlos, bunt, fröhlich: So soll sie werden, die Silent Climate Parade, die auch dieses Jahr wieder im Rahmen des deutschlandweiten Klima-Aktionstages quer durch Berlin zieht. Die Teilnehmer tragen Kopfhörer und tanzen bei guter Musik durch die Straßen – während die Zuschauer keinen Mucks hören. Ein gutes Symbol für all die Klimaprobleme, die in weiten Teilen der Bevölkerung keine Aufmerksamkeit erhalten. Klimapolitik muss wieder in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Debatte treten – darauf macht die Demo aufmerksam. Sei dabei!

Los geht’s am 22. September um 12 Uhr am Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus. Gegen Pfand erhältst du dort einen Kopfhörer. Um 14 Uhr zieht die Demo dann durch die Stadt und endet mit einer Abschlusskundgebung erneut am Neptunbrunnen, wo auch die Kopfhörer zurückgebracht werden können.

Mit dabei: Die Truppe von “Kohle nur noch zum Grillen”, natürlich mit fahrbarem Aktionsgrill! Wir verpflegen die Tänzer gegen ein umweltpolitisches Statement mit leckeren Tofu-Würstchen und Schoko-Bananen. Außerdem gibt es Aktions-Shirts aus fair gehandelter, biologisch hergestellter Baumwolle.

Hier ein schöner Eindruck vom letzten Jahr:

Zukunft statt Autowahn

Sonntag, 26. August 2012

Zukunft statt AutobahnDer Weiterbau der A 100 ist Wowereits Traum von weiteren 3km Autobahn quer durch Berlin. “Vernunft statt Beton!” forderten daher heute erfreulich viele, die sich trotz mehreren Schauern an der Rad- und Skaterdemo gegen die A 100 beteiligten. Gründe dafür gibt es eine ganze Menge: Drohender Lärm, Dreck und Gestank, vertriebene Mieter- und KleingärtnerInnen. Berlin, ohnehin schon pleite, fehlt das Geld dringend an anderen Stellen. Das die Kosten von inzwischen geschätzten 500 Millionen noch weiter ansteigen, ist mit Blick auf andere Großprojekte so gut wie sicher. Und auch der Klimaschutz bleibt auf der Strecke, denn neue Straßen bedeuten mehr Autoverkehr und der wird weder durch “E10″ noch durch Elektroautos klimakompatibel.

Kluge Mobilität für Berlin sieht anders aus! Bei S-Bahn, Fahrrad- und Fußgängerfreundlichkeit muss Berlin noch einiges nachholen.

Mehr Hintergründe gibt’s beim AK Verkehr des BUND Berlin oder beim Aktionsbündnis A100 stoppen. Hier noch ein paar Fotos: (mehr …)

Berlin-Premiere: “Energieland” von Regisseurin Johanna Ickert

Montag, 13. Februar 2012

In welchem Verhältnis stehen Demokratie und Wirtschaft? Wie funktionieren Entscheidungsprozesse, wenn es um Großprojekte geht?
Das sind die zentralen Fragen, der die Regisseurin Johanna Ickert in ihrem Film “Energieland” nachgeht. Sie zeigt die Lausitz und Ostbrandenburg als zerrissene Region: Hier der Stromkonzern Vattenfall, der ein CO2-Endlager für seine Kohlekraftwerke errichten will, um auf gewinnträchtige Weise  das Weltklima zu retten. Und dort die Gegner der CCS-Technologie, die nicht nur die Risiken der Verpressung fürchten, sondern auch die Zementierung des bestehende Energiesystems. Energieland ist ein Film über die demokratischen Herausforderungen der Energiewende.

In Berlin wird der Film erstmals am Sonntag, dem 4. März, um 18.30 Uhr aufgeführt. Er wird in Anwesenheit der Regisseurin im Moviemento-Kino, Kottbusser Damm 22, Berlin-Kreuzberg, gezeigt.

Der Film entstand in einer Kooperation des Konzerns mit der Hochschule HFF „Konrad Wolf“. Johanna Ickert hat den Film unter der Maßgabe realisiert, dass das Unternehmen keinerlei Einfluss auf Dreharbeiten und Endprodukt nehmen darf.

Weitere Infos findet ihr auf der Webseite des Films.

Kurzurlaub: Clubmob im SO36

Samstag, 17. Dezember 2011

Kurzurlaub gefällig? Am Montag, 19.12. steigt im SO36 in Kreuzberg der erste Berliner Clubmob. Das eingenommene Geld an diesem Abend verwendet das SO36 dafür, energiesparende und damit klimafreundliche Geräte zu finanzieren, z.B. Kühleschränke, Beleuchtung oder Musikanlagen. Wenn die Party voll wird, reicht es auch für Ökostrom. Die Energiesparmaßnahmen werden vom Berliner Energiecheck überprüft, den man übrigens auch zu sich nach Hause einladen kann.

Keine Atomkraft, weltweit!

Freitag, 07. Oktober 2011

Deutschland als Vorbild für die japanische Anti-Atom-Bewegung – Vortrag und Diskussion.

In Deutschland hat die Anti-Atom-Bewegung eine jahrzehntelange Debatte für sich entscheiden können, in Japan steckt die Auseinandersetzung noch in den Kinderschuhen.

  • Welche Nachwirkungen hatte der GAU in Fukushima auf die atompolitischen Debatten in Japan?
  • Wie kann die deutsche Anti-Atom-Bewegung zum Vorbild für die japanischen Atomkritiker werden?
  • Wie können die Erfahrungen, die deutsche Aktivisten in unzähligen Demonstrationen, Diskussionen und Aktionen gesammelt haben, in Japan genutzt werden?

Diese Fragen wollen wir an Kazuhiko Kobayashi, einen japanischen Atomkritiker und Buchautoren, richten. Als selbstständiger Berater hat er beste Kontakte in Deutschland und Japan gesammelt. Herr Kobayashi wird seine Eindrücke und Erkenntnisse schildern:

Dienstag, 18. Oktober 2011, um 19 Uhr in der Berliner Landesgeschäftsstelle des BUND, Crellestraße 35, 10827 Berlin-Schöneberg

In einer anschließenden Diskussion ist Platz für Nachfragen und Ergänzungen aus dem Publikum. Moderiert wird die Veranstaltung von Antje von Broock, Leiterin des Referats „Internationale Umweltpolitik“ der Bundesgeschäftsstelle des BUND.

Der Arbeitskreis „Klima und Erneuerbare Energien“ des BUND Berlin lädt Sie/Euch herzlich zur Teilnahme ein! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, jedoch ist eine Rückmeldung wünschenswert, um die Anzahl der Teilnehmenden einschätzen zu können: per E-Mail an akklee (ätt) bund-berlin (punkt) de oder telefonisch unter: (030) 787 9000.

Flyer als PDF-Datei

Die TAZ zu Besuch bei „Kohle nur noch zum Grillen“

Montag, 03. Oktober 2011

Jüngst hat die Umweltorganisation Greenpeace ihren 40. Geburtstag gefeiert. Vor diesem Hintergrund haben sich die TAZ Reporter Jan Pedd und Jan Wehn gefragt, wie einfach oder wie schwer es eigentlich ist in eine NGO Gruppe einzusteigen. Die beiden Reporter waren deshalb als „Neulinge“ bei Greenpeace, NABU, Caritas, Amnesty und natürlich auch bei „Kohle nur noch zum Grillen“. Lest hier also den grossen TAZ „NGO-Test“ :-)

Viele bunte Protestostereier

Freitag, 22. April 2011

Mal ehrlich, das Wetter ist doch viel zu schön um sich mit Eiermalen zu beschäftigen. Rund um Ostern gibt es zahlreiche Gelegenheiten um für die Energiewende auf die Straße zu gehen.

Samstag 22.4., 12-15 Uhr
Berliner Ostermarsch 2011: Eine Zukunft ohne Atomwaffen und Atomkraftwerke
Ort: Von der Vattenfall-Zentrale, Chausseestr. 23 (U-Bahnhof: Naturkundemuseum) bis zum Potsdamer Platz, Abschlusskundgebung ca. 14 Uhr

Sonntag 23.4., 14 Uhr bis Abends
Ostermarsch in Neutrebbin gegen die geplanten CO2-Endlager zum Osterfeuer
Treffpunkt: 14 Uhr am Friedensplatz, Neutrebbin

Montag 25.4.
bundesweite Anti-Atom-Proteste zum 25. Tschernobyl-Jahrestag
Abfahrt aus Berlin nach Lubmin mit Bussen um 9 Uhr O2-World (Ostbahnhof)

Dienstag 26.4., 11-14 Uhr
Aktion Vattenfall den Stecker ziehen am Pariser Platz (Brandenburger Tor)

Dienstag 26.4., 19-21 Uhr
Diskussion: Tschernobyl, Fukushima und kein Ende? Atomausstieg kann man selber machen!
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-Saal
Greifswalder Straße 4

Samstag 30.4., 14 Uhr
Tschüss Vattenfall-Picknick
Tempelhofer Feld, Grillplatz am Columbiadamm

Wasser unterm Hammer

Sonntag, 06. Februar 2011

Am 13. Februar 2011 gilt es in Berlin, direkte Demokratie zu leben. Die Berlinerinnen und Berliner sind aufgerufen, beim Volksentscheid über das Gesetz zur vollständigen Offenlegung von Geheimverträgen zur Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe abzustimmen.

Im Vorfeld dieser Abstimmung gibt es viele Fragen und Unklarheiten. Welche Perspektiven eröffnet eine Offenlegung? Wird Wasser mit einer Rekommunalisierung wieder günstiger? Nützt eine potentielle kommunale Betreibung der Wasserversorgung dem Wasser- und Umweltschutz?

Diese und auch eure Fragen sollen im Vorfeld zum Volksbegehren am beantwortet werden. Dazu zeigen wir am Donnerstag, den 10.2.2011 um 19:30 in der Landesgeschäftsstelle des BUND-Berlin in der Crellestraße 35 den Film “Wasser unterm Hammer” und sprechen mit Claus Kittsteiner vom Berliner Wassertisch. Ihr seid herzlich eingeladen, dabei zu sein.

Der AK hat es satt!

Samstag, 22. Januar 2011

Lebensmittelpolitik ist auch Klimapolitik, denn 18% der weltweiten Treibhausgasemissionen werden von der globalen Fleischproduktion verursacht. Unter dem Motto “Dein Fleisch macht mein Klima kaputt!” beteiligte sich deshalb auch unser Arbeitskreis an der Demo “Wir haben es satt”, die heute circa 22.000 Menschen an den Berliner Hauptbahnhof und zur Schlusskundgebung am Brandenburger Tor lockte.

Mit Bannern und Flyern bestückt haben wir auf diesen entscheidenden Faktor des Klimawandels hingewiesen – und eine Alternative vorgeschlagen: Bei vegetarischem Essen ist der Klimaeffekt nur etwa halb so hoch; mit veganen und ökologischen Nahrungsmitteln lässt sich der Ausstoß weiter reduzieren.