CCS-Protest Video
Freitag, 23. September 2011Live ist live. Und CCS in Deutschland ist um eine Episode reicher und unter Umständen bald Geschichte. Hier das Video zum heutigen Protest vor dem Bundesrat.
Spasiba, Olga!
Live ist live. Und CCS in Deutschland ist um eine Episode reicher und unter Umständen bald Geschichte. Hier das Video zum heutigen Protest vor dem Bundesrat.
Spasiba, Olga!
Yippi!!! Vorerst keine CO2-Endlager in Deutschland.
Heute hat der Bundesrat das umstrittene CCS-Gesetz abgelehnt.
Wir haben die Ministerpräsidenten noch einmal deutlich auf ihre Verantwortung vor der Abstimmung hingewiesen, auch mit unserem neuen CO2-Servival-Kit “Schnorchel Pro”. Der BUND-Bundesverband hat ca. 13.000 Unterschriften übergeben.
Jetzt braucht die Bundesrepublik ein Gesetz, was CO2-Endlager für Deutschland ausschließt, um die EU-Richtlinie zur Regelung von CCS umzusetzen. Unser Nachbar Österreich hat es bereits vorgemacht.
Für Vattenfall wird es Zeit sich entgültig von dieser Risiko-Technologie zu verabschieden und dem Willen der Bevölkerung nachzukommen und den Weg frei zu machen für eine konsequente Energiewende.
Wir werden den großen (Teil-)Erfolg, u.a. auch unseres Engagements, heute feiern.
Heute Abend wird darauf angestoßen!!!
Zeit: ab ca. 18 Uhr
Treff: Mauerpark in Berlin-Prenzlauer Berg
Der Grill wird von uns gestellt. Bringt Grillgut und Champus… !!!
Rechtzeitig vor der Bundesratsentscheidung zum CCS-Gesetz (Einrichtung von CO2-Endlagern) am morgigen Freitag den 23. September 2011 wurde uns heute von einer Zivilschutz-Behörde ein Lehrvideo für geignetete private Schutzmaßnahmen zugespielt.
Falls Sie die Hinweise des Lehrvideos für sachdienlich halten, bitten wir Sie die Information rasch weiterzuleiten und über Ihre sozialen Netzwerke zu verbreiten. Die Zeit und der Gesetzgeber drängen.
Vielen Dank, retten Sie Ihre Mitmenschen, man wird es Ihnen danken…
An dieser Stelle möchten wir ein ganz großes Dankeschön aussprechen. Ein Dankeschön an alle die es möglich gemacht haben, dass der erste Spot der Kodisuga-zischukaschubehö sich überhaupt ab sofort in den Youtube-Untiefen tummeln darf.
An erster Stelle ist da unsere Kamarafrau, Tontechnikerin und Schnittmeisterin Edda zu nennen. Ohne sie hätte der Clip nicht in der kurzen Zeit oder überhaupt produziert werden können.
Auch unser langbewährter “Chefdesigner” und Grafiker Lothar hat sich wieder einmal nicht lumpen lassen und dem ganzen den nötigen optischen Schliff gegeben.
Außerdem möchten wir uns ganz herzlich bei den Darstellern und Schauspielern der BUND-Jugend, Umweltgruppe-Cottbus und Greenpeace-Berlin bedanken. Es hat uns Riesenspass bereitet. Die nächste Folge kommt bestimmt, stay tuned…
Mehr als 300 Vertreter von Bürgerinitiativen und Umweltverbänden, wie dem BUND für Umwelt- und Naturschutz Deutschland oder Greenpeace protestierten heute in Berlin bunt und lautstark gegen die geplante CO2-Verpressung. Auch der AK KLEE war mit einer neuen Aktionsform dabei, dem CO2-Servival-Kit “Schnorchel Pro”. Das tragen solcher Masken wäre nötig, um bei möglichen CO2-Leckagen der Endlager das sich am Boden sammelnde CO2 nicht zu inhalieren und sich damit gesundheitlichen Gefahren wie Ohnmächtigkeit oder Ersticken auszusetzen. Mit dem “Schnorchel Pro” bestünde die Möglichkeit reinere Luft aus höher gelegenen Schichten einzuatmen.
Aktuell: Am 17. September Protestkundgebung gegen die Verabschiedung des CCS-Gesetzes vor dem Roten Rathaus
Am 23. September stimmt der Bundesrat über das Gesetz zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS) ab.
… und das nur, weil ein Energiekonzern in Brandenburg in riesigem Umfang Kohledreckschleudern betreibt, Kulturlandschaft und Dörfer abbagert und sich mit einer neuen Risikotechnologie reinwaschen will. Die Zeche zahlen die Berlin/Brandenburger, die um Ihre Sicherheit und eine ungefährdete Wasserversorgung fürchten.
CCS ist kein Klimaretter, es ist vielmehr riskant und teuer. Das geplante CCS-Gesetz lässt zentrale Sicherheitsfragen, wie z.B. die Gefährdung von Leib und Leben durch mögliche CO2-Leckage oder weiträumige Salzwasserausbreitung und damit Trinkwasserverseuchung (bis zu einem Radius von 100 km um die Verpressungsstelle) unbeantwortet und will die langfristige Haftung für die riskante Technologie den Bundesländern und damit voraussichtlich den SteuerzahlerInnen aufbürden.
Das ist Energiepolitik a la Merkel und Platzeck. Energiewende? …Pustekuchen!
Deswegen, jetzt den Bundesrat auffordern, dem Gesetz nicht zuzustimmen!
Noch ein paar Jahre und Fabian (links) kann im Schatten seines neuen Obstbaumes liegen und frisch gepflückte Kirschen essen.
Vielleicht erinnert er sich dann an den letzten Sonntag, als er mit Florian (Mitte) und Jan (rechts) vom BUND den Kirschbaum in seinen Garten gepflanzt hat. Und vielleicht kann er sich dann auch über den Erfolg freuen, den Aktionen wie diese auslösen könnten – denn der Baum ist ein politisches Zeichen: Obstbäume statt CO2-Endlager!
Die Bundesregierung, die Regierung von Brandenburg und Stromkonzerne wie Vattenfall wollen CO2 (Kohlendioxid) in die Erde pressen, damit das Gas nicht mehr in die Atmosphäre entweicht und den Klimawandel beschleunigt. Was innovativ klingt, ist hoch problematisch: Die Gefahren der Technik sind nicht ausreichend erforscht. Sie soll damit auf riskante Weise die weitere Produktion von klimaschädlichen Gasen legitimieren. Weiterhin ist sie extrem teuer und wird frühestens in 15 Jahren zur Verfügung stehen. Und der Platz unter der Erde ist begrenzt. Bäume hingegen sind natürliche CO2-Speicher und dabei völlig risikofrei – und Fabians Baum hat bei guter Pflege bis dahin schon einige Sommernächte mit leckeren Kirschen versüßt.
Mal ehrlich, das Wetter ist doch viel zu schön um sich mit Eiermalen zu beschäftigen. Rund um Ostern gibt es zahlreiche Gelegenheiten um für die Energiewende auf die Straße zu gehen.
Samstag 22.4., 12-15 Uhr
Berliner Ostermarsch 2011: Eine Zukunft ohne Atomwaffen und Atomkraftwerke
Ort: Von der Vattenfall-Zentrale, Chausseestr. 23 (U-Bahnhof: Naturkundemuseum) bis zum Potsdamer Platz, Abschlusskundgebung ca. 14 Uhr
Sonntag 23.4., 14 Uhr bis Abends
Ostermarsch in Neutrebbin gegen die geplanten CO2-Endlager zum Osterfeuer
Treffpunkt: 14 Uhr am Friedensplatz, Neutrebbin
Montag 25.4.
bundesweite Anti-Atom-Proteste zum 25. Tschernobyl-Jahrestag
Abfahrt aus Berlin nach Lubmin mit Bussen um 9 Uhr O2-World (Ostbahnhof)
Dienstag 26.4., 11-14 Uhr
Aktion Vattenfall den Stecker ziehen am Pariser Platz (Brandenburger Tor)
Dienstag 26.4., 19-21 Uhr
Diskussion: Tschernobyl, Fukushima und kein Ende? Atomausstieg kann man selber machen!
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-Saal
Greifswalder Straße 4
Samstag 30.4., 14 Uhr
Tschüss Vattenfall-Picknick
Tempelhofer Feld, Grillplatz am Columbiadamm
Nachdem die Bundesregierung die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke durchgesetzt hat, nimmt sich ”Umwelt”minister Röttgen nun erneut das Projekt Kohlekraftwerke vor. Mit Hilfe eines neuen Gesetzes zur CCS-Technologie soll Betreibern von Kohlekraftwerken, insbesondere dem Unternehmen Vattenfall, ermöglicht werden Kohlekraftwerke weiter zu betreiben und sogar neu zu bauen. CCS steht für den englischen Begriff Carbondioxide Capture and Storage, was bedeutet, dass das CO2 aus dem Rauchgas von Kohlekraftwerken gefiltert und im Untergrund abgespeichert werden soll. Der AK KLEE des BUND-Berlin bezieht zu CCS eine eindeutige Position, er lehnt die CO-Endlagerung entschieden ab.
Kohle-nur-noch-zum-Grillen (KNNZG) sprach mit dem CCS-Experten der BUND-Bundesgeschäftsstelle Robert Pörschmann über den CCS-Gesetzentwurf der Bundesregierung sowie den Protest und dessen Argumente gegen CCS.
Ein ambitioniertes Projekt bei bestem Wetter: Fast 30 Freiwillige haben am Sonntag im Forstrevier „Dreilinden“ am Wannsee 1000 Linden- und Eichensetzlinge in eine bestehende Kiefern-Monokultur integriert.
So wird der Nadelholzforst in einen naturnahen Mischwald umgewandelt. Die Aktion unseres
Arbeitskreises fand zusammen mit WikiWoods.Org im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Bäume statt CO2-Endlager“ statt, die ein Zeichen gegen neue Kohlekraftwerke und die CO2-Endlagerung mit der umstittenen CCS-Technologie setzen will. Die Pflanzung zeigt vielmehr eine natürliche Alternative, denn stabile Mischwälder garantieren eine langfristige CO2-Bindung im Boden und in der Holz-Biomasse. Zudem kommt sie dem dortigen Landschaftsschutzgebiet und dem Erholungswald zugute.