Artikel mit ‘CCS’ getagged

Keine CO2-Endlager für Berlin-Brandenburg!

Sonntag, 04. September 2011

Aktuell: Am 17. September Protestkundgebung gegen die Verabschiedung des CCS-Gesetzes vor dem Roten Rathaus

Am 23. September stimmt der Bundesrat über das Gesetz zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS) ab.
… und das nur, weil ein Energiekonzern in Brandenburg in riesigem Umfang Kohledreckschleudern betreibt, Kulturlandschaft und Dörfer abbagert und sich mit einer neuen Risikotechnologie reinwaschen will. Die Zeche zahlen die Berlin/Brandenburger, die um Ihre Sicherheit und eine ungefährdete Wasserversorgung fürchten.

CCS ist kein Klimaretter, es ist vielmehr riskant und teuer. Das geplante CCS-Gesetz lässt zentrale Sicherheitsfragen, wie z.B. die Gefährdung von Leib und Leben durch mögliche CO2-Leckage oder weiträumige Salzwasserausbreitung und damit Trinkwasserverseuchung (bis zu einem Radius von 100 km um die Verpressungsstelle) unbeantwortet und will die langfristige Haftung für die riskante Technologie den Bundesländern und damit voraussichtlich den SteuerzahlerInnen aufbürden.
Das ist Energiepolitik a la Merkel und Platzeck. Energiewende? …Pustekuchen!
Deswegen, jetzt den Bundesrat auffordern, dem Gesetz nicht zuzustimmen!

Mit dem BUND ist gut Kirschen essen!

Donnerstag, 12. Mai 2011

Noch ein paar Jahre und Fabian (links) kann im Schatten seines neuen Obstbaumes liegen und frisch gepflückte Kirschen essen.

Vielleicht erinnert er sich dann an den letzten Sonntag, als er mit Florian (Mitte) und Jan (rechts) vom BUND den Kirschbaum in seinen Garten gepflanzt hat. Und vielleicht kann er sich dann auch über den Erfolg freuen, den Aktionen wie diese auslösen könnten – denn der Baum ist ein politisches Zeichen: Obstbäume statt CO2-Endlager!

Fabians KirschbaumDie Bundesregierung, die Regierung von Brandenburg und Stromkonzerne wie Vattenfall wollen CO2 (Kohlendioxid) in die Erde pressen, damit das Gas nicht mehr in die Atmosphäre entweicht und den Klimawandel beschleunigt. Was innovativ klingt, ist hoch problematisch: Die Gefahren der Technik sind nicht ausreichend erforscht. Sie soll damit auf riskante Weise die weitere Produktion von klimaschädlichen Gasen legitimieren. Weiterhin ist sie extrem teuer und wird frühestens in 15 Jahren zur Verfügung stehen. Und der Platz unter der Erde ist begrenzt. Bäume hingegen sind natürliche CO2-Speicher und dabei völlig risikofrei – und Fabians Baum hat bei guter Pflege bis dahin schon einige Sommernächte mit leckeren Kirschen versüßt.

Viele bunte Protestostereier

Freitag, 22. April 2011

Mal ehrlich, das Wetter ist doch viel zu schön um sich mit Eiermalen zu beschäftigen. Rund um Ostern gibt es zahlreiche Gelegenheiten um für die Energiewende auf die Straße zu gehen.

Samstag 22.4., 12-15 Uhr
Berliner Ostermarsch 2011: Eine Zukunft ohne Atomwaffen und Atomkraftwerke
Ort: Von der Vattenfall-Zentrale, Chausseestr. 23 (U-Bahnhof: Naturkundemuseum) bis zum Potsdamer Platz, Abschlusskundgebung ca. 14 Uhr

Sonntag 23.4., 14 Uhr bis Abends
Ostermarsch in Neutrebbin gegen die geplanten CO2-Endlager zum Osterfeuer
Treffpunkt: 14 Uhr am Friedensplatz, Neutrebbin

Montag 25.4.
bundesweite Anti-Atom-Proteste zum 25. Tschernobyl-Jahrestag
Abfahrt aus Berlin nach Lubmin mit Bussen um 9 Uhr O2-World (Ostbahnhof)

Dienstag 26.4., 11-14 Uhr
Aktion Vattenfall den Stecker ziehen am Pariser Platz (Brandenburger Tor)

Dienstag 26.4., 19-21 Uhr
Diskussion: Tschernobyl, Fukushima und kein Ende? Atomausstieg kann man selber machen!
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-Saal
Greifswalder Straße 4

Samstag 30.4., 14 Uhr
Tschüss Vattenfall-Picknick
Tempelhofer Feld, Grillplatz am Columbiadamm

Klimaschutz geht anders: Interview zum CCS-Gesetzentwurf und CCS-Protest

Dienstag, 01. März 2011

Flammender Protestmarsch fordert: Energiewende statt Kohlekraft

Nachdem die Bundesregierung die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke durchgesetzt hat, nimmt sich  “Umwelt”minister Röttgen nun erneut das Projekt Kohlekraftwerke vor. Mit Hilfe eines neuen Gesetzes zur CCS-Technologie soll  Betreibern von Kohlekraftwerken, insbesondere dem Unternehmen Vattenfall, ermöglicht werden Kohlekraftwerke weiter zu betreiben und sogar neu zu bauen. CCS steht für den englischen Begriff Carbondioxide Capture and Storage, was bedeutet, dass das CO2 aus dem Rauchgas von Kohlekraftwerken gefiltert und im Untergrund abgespeichert werden soll. Der AK KLEE des BUND-Berlin bezieht zu CCS eine eindeutige Position, er lehnt die CO-Endlagerung entschieden ab.

Kohle-nur-noch-zum-Grillen (KNNZG) sprach mit dem CCS-Experten der BUND-Bundesgeschäftsstelle Robert Pörschmann über den CCS-Gesetzentwurf der Bundesregierung sowie den Protest und dessen Argumente gegen CCS.

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Kleine Setzlinge mit großer Wirkung – 1000 Bäume gegen CCS

Sonntag, 14. November 2010

Ein ambitioniertes Projekt bei bestem Wetter: Fast 30 Freiwillige haben am Sonntag im Forstrevier „Dreilinden“ am Wannsee 1000 Linden- und Eichensetzlinge in eine bestehende Kiefern-Monokultur integriert.

So wird der Nadelholzforst in einen naturnahen Mischwald umgewandelt. Die Aktion unseres Arbeitskreises fand zusammen mit WikiWoods.Org im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Bäume statt CO2-Endlager“ statt, die ein Zeichen gegen neue Kohlekraftwerke und die CO2-Endlagerung mit der umstittenen CCS-Technologie setzen will. Die Pflanzung zeigt vielmehr eine natürliche Alternative, denn stabile Mischwälder garantieren eine langfristige CO2-Bindung im Boden und in der Holz-Biomasse. Zudem kommt sie dem dortigen Landschaftsschutzgebiet und dem Erholungswald zugute.

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Mit dem “AK KLEE” zum Bäumepflanzen ins Forstrevier Dreilinden (Wannsee)

Sonntag, 07. November 2010

Im Rahmen der bundesweiten Kampagne Bäume statt CO2-Endlager packen wir vom BUND-Berlin mit anderen und Freiwillige eine große Pflanzaktion an. Im Forstrevier Dreilinden (Wannsee) im Südwesten von Berlin werden 1000 Eichen und Linden in eine Kiefern-Monokultur gepflanzt. So wird der Nadelholzforst in einen naturnahen Mischwald umgewandelt, was dem dortigen Landschaftsschutzgebiet und dem Erholungswald zugute kommt. Stabile Mischwälder garantieren eine langfristige CO2-Bindung im Boden und der Holz-Biomasse.

Termin: Am Sonntag, dem 14.11.2010, 10 Uhr treffen wir uns vor dem Eingang des S-Bahnhof Wannsee in Berlin.

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Demonstration gegen CCS in Beeskow – gemeinsame Anfahrt aus Berlin

Samstag, 14. August 2010

Am Samstag, den 4. September, rufen Bürgerinitiativen aus Beeskow zu einer Kundgebung gegen Vattenfalls Pläne für ein CO2-Endlager in der Region auf. Wir unterstützen die Proteste und werden uns an der Demonstration beteiligen. Wir werden gemeinsam aus Berlin mit der Bahn nach Beeskow fahren.

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Erneuerbare Energien in Berlin-Brandenburg

Dienstag, 18. Mai 2010

Screenshot EnergyMap.info BrandenburgBrandenburg produziert bereits 39 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien. Nur Sachsen-Anhalt hat mit 44 Prozent einen noch größeren Anteil. Dagegen steht Berlin mit einem Anteil von 1 Prozent abgeschlagen auf dem letzten Platz der 16 Bundesländer. Die Daten stammen von EnergyMap.info, einem neuen Angebot der Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. Der Anteil der Ökostrom-Produktion ist dort für alle Gemeinden aufgeschlüsselt. In Brandenburg liegen die Prignitz im Nordwesten und die Uckermark im Nordosten ganz vorn. Dort wird schon heute mehr Ökostrom produziert, als gesamter Strom verbraucht wird. Ökostrom wird zum Exportgut, von dem diese Regionen profitieren.

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Energieautonomie vs. CCS in Brandenburg

Freitag, 19. März 2010

kohlekraftwerk_einbanhnstrasse_01Und während der Kinofilm “Energy Autonomy” wie eine Welle durch Deutschland läuft und viele weitestgehend positive Kritiken (wie z.B. bei Spiegel Online) erhält, wird in Brandenburg noch kräftig gebaggert und Braunkohle verbrannt. Damit das so weiter gehen kann und Vattenfall kräftig weiter verdient, muss Kohle irgendwie klimafreundlich werden – autonome Strom-Selbstversorgung ist der Albtraum eines jeden Stromgroßkonzerns.

Kohle & klimafreundlich?! Ganz einfach: Man trenne mit einem aufwändigen Verfahren CO2 aus den Abgasen heraus, leite es über eine 100 km lange Pipeline (im Fall Brandenburg) und verpresse dann in ca. 1000m Tiefe das CO2. Danach hofft man, dass das Endlager in den nächsten 1000 Jahren dicht hält.

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