Artikel mit ‘CCS’ getagged

Klimaschutz geht anders: Interview zum CCS-Gesetzentwurf und CCS-Protest

Dienstag, 01. März 2011

Flammender Protestmarsch fordert: Energiewende statt Kohlekraft

Nachdem die Bundesregierung die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke durchgesetzt hat, nimmt sich  ”Umwelt”minister Röttgen nun erneut das Projekt Kohlekraftwerke vor. Mit Hilfe eines neuen Gesetzes zur CCS-Technologie soll  Betreibern von Kohlekraftwerken, insbesondere dem Unternehmen Vattenfall, ermöglicht werden Kohlekraftwerke weiter zu betreiben und sogar neu zu bauen. CCS steht für den englischen Begriff Carbondioxide Capture and Storage, was bedeutet, dass das CO2 aus dem Rauchgas von Kohlekraftwerken gefiltert und im Untergrund abgespeichert werden soll. Der AK KLEE des BUND-Berlin bezieht zu CCS eine eindeutige Position, er lehnt die CO-Endlagerung entschieden ab.

Kohle-nur-noch-zum-Grillen (KNNZG) sprach mit dem CCS-Experten der BUND-Bundesgeschäftsstelle Robert Pörschmann über den CCS-Gesetzentwurf der Bundesregierung sowie den Protest und dessen Argumente gegen CCS.

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Kleine Setzlinge mit großer Wirkung – 1000 Bäume gegen CCS

Sonntag, 14. November 2010

Ein ambitioniertes Projekt bei bestem Wetter: Fast 30 Freiwillige haben am Sonntag im Forstrevier „Dreilinden“ am Wannsee 1000 Linden- und Eichensetzlinge in eine bestehende Kiefern-Monokultur integriert.

So wird der Nadelholzforst in einen naturnahen Mischwald umgewandelt. Die Aktion unseres Arbeitskreises fand zusammen mit WikiWoods.Org im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Bäume statt CO2-Endlager“ statt, die ein Zeichen gegen neue Kohlekraftwerke und die CO2-Endlagerung mit der umstittenen CCS-Technologie setzen will. Die Pflanzung zeigt vielmehr eine natürliche Alternative, denn stabile Mischwälder garantieren eine langfristige CO2-Bindung im Boden und in der Holz-Biomasse. Zudem kommt sie dem dortigen Landschaftsschutzgebiet und dem Erholungswald zugute.

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Mit dem “AK KLEE” zum Bäumepflanzen ins Forstrevier Dreilinden (Wannsee)

Sonntag, 07. November 2010

Im Rahmen der bundesweiten Kampagne Bäume statt CO2-Endlager packen wir vom BUND-Berlin mit anderen und Freiwillige eine große Pflanzaktion an. Im Forstrevier Dreilinden (Wannsee) im Südwesten von Berlin werden 1000 Eichen und Linden in eine Kiefern-Monokultur gepflanzt. So wird der Nadelholzforst in einen naturnahen Mischwald umgewandelt, was dem dortigen Landschaftsschutzgebiet und dem Erholungswald zugute kommt. Stabile Mischwälder garantieren eine langfristige CO2-Bindung im Boden und der Holz-Biomasse.

Termin: Am Sonntag, dem 14.11.2010, 10 Uhr treffen wir uns vor dem Eingang des S-Bahnhof Wannsee in Berlin.

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Demonstration gegen CCS in Beeskow – gemeinsame Anfahrt aus Berlin

Samstag, 14. August 2010

Am Samstag, den 4. September, rufen Bürgerinitiativen aus Beeskow zu einer Kundgebung gegen Vattenfalls Pläne für ein CO2-Endlager in der Region auf. Wir unterstützen die Proteste und werden uns an der Demonstration beteiligen. Wir werden gemeinsam aus Berlin mit der Bahn nach Beeskow fahren.

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Erneuerbare Energien in Berlin-Brandenburg

Dienstag, 18. Mai 2010

Screenshot EnergyMap.info BrandenburgBrandenburg produziert bereits 39 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien. Nur Sachsen-Anhalt hat mit 44 Prozent einen noch größeren Anteil. Dagegen steht Berlin mit einem Anteil von 1 Prozent abgeschlagen auf dem letzten Platz der 16 Bundesländer. Die Daten stammen von EnergyMap.info, einem neuen Angebot der Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. Der Anteil der Ökostrom-Produktion ist dort für alle Gemeinden aufgeschlüsselt. In Brandenburg liegen die Prignitz im Nordwesten und die Uckermark im Nordosten ganz vorn. Dort wird schon heute mehr Ökostrom produziert, als gesamter Strom verbraucht wird. Ökostrom wird zum Exportgut, von dem diese Regionen profitieren.

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Energieautonomie vs. CCS in Brandenburg

Freitag, 19. März 2010

kohlekraftwerk_einbanhnstrasse_01Und während der Kinofilm “Energy Autonomy” wie eine Welle durch Deutschland läuft und viele weitestgehend positive Kritiken (wie z.B. bei Spiegel Online) erhält, wird in Brandenburg noch kräftig gebaggert und Braunkohle verbrannt. Damit das so weiter gehen kann und Vattenfall kräftig weiter verdient, muss Kohle irgendwie klimafreundlich werden – autonome Strom-Selbstversorgung ist der Albtraum eines jeden Stromgroßkonzerns.

Kohle & klimafreundlich?! Ganz einfach: Man trenne mit einem aufwändigen Verfahren CO2 aus den Abgasen heraus, leite es über eine 100 km lange Pipeline (im Fall Brandenburg) und verpresse dann in ca. 1000m Tiefe das CO2. Danach hofft man, dass das Endlager in den nächsten 1000 Jahren dicht hält.

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