In welchem Verhältnis stehen Demokratie und Wirtschaft? Wie funktionieren Entscheidungsprozesse, wenn es um Großprojekte geht?
Das sind die zentralen Fragen, der die Regisseurin Johanna Ickert in ihrem Film “Energieland” nachgeht. Sie zeigt die Lausitz und Ostbrandenburg als zerrissene Region: Hier der Stromkonzern Vattenfall, der ein CO2-Endlager für seine Kohlekraftwerke errichten will, um auf gewinnträchtige Weise das Weltklima zu retten. Und dort die Gegner der CCS-Technologie, die nicht nur die Risiken der Verpressung fürchten, sondern auch die Zementierung des bestehende Energiesystems. Energieland ist ein Film über die demokratischen Herausforderungen der Energiewende.
In Berlin wird der Film erstmals am Sonntag, dem 4. März, um 18.30 Uhr aufgeführt. Er wird in Anwesenheit der Regisseurin im Moviemento-Kino, Kottbusser Damm 22, Berlin-Kreuzberg, gezeigt.
Der Film entstand in einer Kooperation des Konzerns mit der Hochschule HFF „Konrad Wolf“. Johanna Ickert hat den Film unter der Maßgabe realisiert, dass das Unternehmen keinerlei Einfluss auf Dreharbeiten und Endprodukt nehmen darf.
…und in Deutschland geht kein gewählter Repräsentant ans Telefon.
CCS – Carbon Capture and Storage – keiner fühlt sich zuständig und macht den Deckel drauf. Gemäß der EU-Richtlinie ist eine gesetzliche Regelung für die CO2-Endlagerung seit über einem halben Jahr überfällig. Mittlerweile hat selbst Vattenfall eingesehen, dass diese Technik hierzulande keine Zukunft hat. Der Konzern hat seinen geplanten Großversuch in Brandenburg aufgegeben. Der Versuch dreckigen Kohlekraftwerken einen grünen Anstrich zu geben ist kläglich gescheitert. Doch die deutsche Bundesregierung kann sich einfach nicht durchringen und dem Willen der Bevölkerung entsprechen, indem sie ein CO2-Endlager-Verbotsgesetz verabschiedet.
Für uns Grund genug nun den Protest zum Ausgangspunkt der Debatte zu tragen… nach Brüssel – vor’s EU-Parlament.
Wir fordern – jetzt – in Zukunft – hier – in Brüssel – weltweit: NO CCS!
Live ist live. Und CCS in Deutschland ist um eine Episode reicher und unter Umständen bald Geschichte. Hier das Video zum heutigen Protest vor dem Bundesrat.
Yippi!!! Vorerst keine CO2-Endlager in Deutschland.
Heute hat der Bundesrat das umstrittene CCS-Gesetz abgelehnt.
Wir haben die Ministerpräsidenten noch einmal deutlich auf ihre Verantwortung vor der Abstimmung hingewiesen, auch mit unserem neuen CO2-Servival-Kit “Schnorchel Pro”. Der BUND-Bundesverband hat ca. 13.000 Unterschriften übergeben.
Jetzt braucht die Bundesrepublik ein Gesetz, was CO2-Endlager für Deutschland ausschließt, um die EU-Richtlinie zur Regelung von CCS umzusetzen. Unser Nachbar Österreich hat es bereits vorgemacht.
Für Vattenfall wird es Zeit sich entgültig von dieser Risiko-Technologie zu verabschieden und dem Willen der Bevölkerung nachzukommen und den Weg frei zu machen für eine konsequente Energiewende.
Wir werden den großen (Teil-)Erfolg, u.a. auch unseres Engagements, heute feiern.
Heute Abend wird darauf angestoßen!!!
Zeit: ab ca. 18 Uhr
Treff: Mauerpark in Berlin-Prenzlauer Berg
Der Grill wird von uns gestellt. Bringt Grillgut und Champus… !!!
Rechtzeitig vor der Bundesratsentscheidung zum CCS-Gesetz (Einrichtung von CO2-Endlagern) am morgigen Freitag den 23. September 2011 wurde uns heute von einer Zivilschutz-Behörde ein Lehrvideo für geignetete private Schutzmaßnahmen zugespielt.
Falls Sie die Hinweise des Lehrvideos für sachdienlich halten, bitten wir Sie die Information rasch weiterzuleiten und über Ihre sozialen Netzwerke zu verbreiten. Die Zeit und der Gesetzgeber drängen.
Vielen Dank, retten Sie Ihre Mitmenschen, man wird es Ihnen danken…
An dieser Stelle möchten wir ein ganz großes Dankeschön aussprechen. Ein Dankeschön an alle die es möglich gemacht haben, dass der erste Spot der Kodisuga-zischukaschubehö sich überhaupt ab sofort in den Youtube-Untiefen tummeln darf.
An erster Stelle ist da unsere Kamarafrau, Tontechnikerin und Schnittmeisterin Edda zu nennen. Ohne sie hätte der Clip nicht in der kurzen Zeit oder überhaupt produziert werden können.
Auch unser langbewährter “Chefdesigner” und Grafiker Lothar hat sich wieder einmal nicht lumpen lassen und dem ganzen den nötigen optischen Schliff gegeben.
Außerdem möchten wir uns ganz herzlich bei den Darstellern und Schauspielern der BUND-Jugend, Umweltgruppe-Cottbus und Greenpeace-Berlin bedanken. Es hat uns Riesenspass bereitet. Die nächste Folge kommt bestimmt, stay tuned…
Mehr als 300 Vertreter von Bürgerinitiativen und Umweltverbänden, wie dem BUND für Umwelt- und Naturschutz Deutschland oder Greenpeace protestierten heute in Berlin bunt und lautstark gegen die geplante CO2-Verpressung. Auch der AK KLEE war mit einer neuen Aktionsform dabei, dem CO2-Servival-Kit “Schnorchel Pro”. Das tragen solcher Masken wäre nötig, um bei möglichen CO2-Leckagen der Endlager das sich am Boden sammelnde CO2 nicht zu inhalieren und sich damit gesundheitlichen Gefahren wie Ohnmächtigkeit oder Ersticken auszusetzen. Mit dem “Schnorchel Pro” bestünde die Möglichkeit reinere Luft aus höher gelegenen Schichten einzuatmen.
Am 23. September stimmt der Bundesrat über das Gesetz zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS) ab.
… und das nur, weil ein Energiekonzern in Brandenburg in riesigem Umfang Kohledreckschleudern betreibt, Kulturlandschaft und Dörfer abbagert und sich mit einer neuen Risikotechnologie reinwaschen will. Die Zeche zahlen die Berlin/Brandenburger, die um Ihre Sicherheit und eine ungefährdete Wasserversorgung fürchten.
CCS ist kein Klimaretter, es ist vielmehr riskant und teuer. Das geplante CCS-Gesetz lässt zentrale Sicherheitsfragen, wie z.B. die Gefährdung von Leib und Leben durch mögliche CO2-Leckage oder weiträumige Salzwasserausbreitung und damit Trinkwasserverseuchung (bis zu einem Radius von 100 km um die Verpressungsstelle) unbeantwortet und will die langfristige Haftung für die riskante Technologie den Bundesländern und damit voraussichtlich den SteuerzahlerInnen aufbürden.
Das ist Energiepolitik a la Merkel und Platzeck. Energiewende? …Pustekuchen!
Deswegen, jetzt den Bundesrat auffordern, dem Gesetz nicht zuzustimmen!
Ein ambitioniertes Projekt bei bestem Wetter: Fast 30 Freiwillige haben am Sonntag im Forstrevier „Dreilinden“ am Wannsee 1000 Linden- und Eichensetzlinge in eine bestehende Kiefern-Monokultur integriert.
So wird der Nadelholzforst in einen naturnahen Mischwald umgewandelt. Die Aktion unseres Arbeitskreises fand zusammen mit WikiWoods.Org im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Bäume statt CO2-Endlager“ statt, die ein Zeichen gegen neue Kohlekraftwerke und die CO2-Endlagerung mit der umstittenen CCS-Technologie setzen will. Die Pflanzung zeigt vielmehr eine natürliche Alternative, denn stabile Mischwälder garantieren eine langfristige CO2-Bindung im Boden und in der Holz-Biomasse. Zudem kommt sie dem dortigen Landschaftsschutzgebiet und dem Erholungswald zugute.
Im Rahmen der bundesweiten Kampagne Bäume statt CO2-Endlager packen wir vom BUND-Berlin mit anderen und Freiwillige eine große Pflanzaktion an. Im Forstrevier Dreilinden (Wannsee) im Südwesten von Berlin werden 1000 Eichen und Linden in eine Kiefern-Monokultur gepflanzt. So wird der Nadelholzforst in einen naturnahen Mischwald umgewandelt, was dem dortigen Landschaftsschutzgebiet und dem Erholungswald zugute kommt. Stabile Mischwälder garantieren eine langfristige CO2-Bindung im Boden und der Holz-Biomasse.
Termin: Am Sonntag, dem 14.11.2010, 10 Uhr treffen wir uns vor dem Eingang des S-Bahnhof Wannsee in Berlin.