Die Bürger der vom Tagebau Jänschwalde-Nord bedrohten Dörfer laden für den 8. Januar zum fünften Sternmarsch ein. Angesichts der Diskussion um die Energiestrategie des Landes Brandenburg protestieren sie damit sowohl gegen den geplanten Tagebau, als auch gegen den Neubau eines Braunkohlenkraftwerkes.
Auf einer Wiese zwischen den Orten Grabko, Kerkwitz und Atterwasch werden die Demonstrationszüge aus drei Richtungen gegen 14:00 Uhr zusammentreffen. Zu den Initiatoren des Sternmarsches zählen auch die Bürger der Orte, die von einer Randlage am Tagebauloch bedroht sind, wie zum Beispiel Taubendorf, Gastrose, Schenkendöbern und Guben.
Die Treffpunkte für Teilnehmer des Sternmarsches sind wie in den vergangenen Jahren:
13:00 Uhr Grabko, Gaststätte
13:15 Uhr Atterwasch, Feuerwehr
13:30 Uhr Kerkwitz, Dreieck (Bahnanschluss vorhanden)
Anfahrt von Berlin:
Berlin Hbf ab 10:34 (Gleis 12; auch über Zoo 10.28, Friedrichstr. 10.37, Alex, Ostbhf. Zur gemeinsamen Anfahrt mit Brandenburgticket bitte vorher melden.)
Cottbus an 11:56 (Gleis 2)
Cottbus ab 12:08 (Gleis 8)
Kerkwitz an 12:37
Es ist wieder so weit und hoffentlich zum letzten Mal – in der nächsten Woche soll wieder ein Atommüll-Transport nach Gorleben rollen. Der Castor startet am Donnerstag dem 24.11.Mittwoch dem 23.11. in Frankreich und wird frühestens spätestens am Sonntag am Ziel erwartet. Zwischendrin gibt es bunte, friedliche und entschlossene Proteste: in Frankreich beim Start in Valognes und ganz Frankreich, bei der Südblockade in der Pfalz und natürlich im Wendland in Niedersachsen. Aus Berlin fahren Busse am Donnerstag, Freitag und Samstag ins Wendland hin, und Samstag, Sonntag und nach Ende aller Aktionen wieder zurück. Die Karten kosten einheitlich 16 Euro. Verkaufsstellen sind:
Am weltweiten Klimaaktionstag “Moving Planet” von und mit 350.org wurde heute rund um den Erdball zu verstärktem Klimaschutz aufgerufen. Auch in Berlin fanden einige Aktionen statt, u.a. die Silent Climate Parade. Das Motto der dritten Auflage der Electro- und Technoparade lautete “There is no Planet B”. Der Protest richtete sich gegen den Bau von neuen Kohlekraftwerken. Circa 1500 Teilnehmer feierten bei fantastischem Sonnenschein und elekrisierender mit erneuerbarem Strom betriebener Electro-Musik. Alle Teilnehmer bekammen den Sound über Kopfhörer auf die Ohren.
Bum-Bum und Zpp, Zpp waren somit für die Aussenstehenden und die vielen Touristen auf dem Kufürstendamm nur indirekt erlebbar. Eine skurile Szenerie, ähnlich dem Klimawandel, der auch eher leise, aber mit umso stärkeren indirekten Symptomen wahrnehmbar wird.
Two Thums UP für die Organisatoren. Party – real hot – auf leisen Sohlen!
Live ist live. Und CCS in Deutschland ist um eine Episode reicher und unter Umständen bald Geschichte. Hier das Video zum heutigen Protest vor dem Bundesrat.
Mehr als 300 Vertreter von Bürgerinitiativen und Umweltverbänden, wie dem BUND für Umwelt- und Naturschutz Deutschland oder Greenpeace protestierten heute in Berlin bunt und lautstark gegen die geplante CO2-Verpressung. Auch der AK KLEE war mit einer neuen Aktionsform dabei, dem CO2-Servival-Kit “Schnorchel Pro”. Das tragen solcher Masken wäre nötig, um bei möglichen CO2-Leckagen der Endlager das sich am Boden sammelnde CO2 nicht zu inhalieren und sich damit gesundheitlichen Gefahren wie Ohnmächtigkeit oder Ersticken auszusetzen. Mit dem “Schnorchel Pro” bestünde die Möglichkeit reinere Luft aus höher gelegenen Schichten einzuatmen.
Mal ehrlich, das Wetter ist doch viel zu schön um sich mit Eiermalen zu beschäftigen. Rund um Ostern gibt es zahlreiche Gelegenheiten um für die Energiewende auf die Straße zu gehen.
Samstag 22.4., 12-15 Uhr
Berliner Ostermarsch 2011: Eine Zukunft ohne Atomwaffen und Atomkraftwerke
Ort: Von der Vattenfall-Zentrale, Chausseestr. 23 (U-Bahnhof: Naturkundemuseum) bis zum Potsdamer Platz, Abschlusskundgebung ca. 14 Uhr
Lebensmittelpolitik ist auch Klimapolitik, denn 18% der weltweiten Treibhausgasemissionen werden von der globalen Fleischproduktion verursacht. Unter dem Motto “Dein Fleisch macht mein Klima kaputt!” beteiligte sich deshalb auch unser Arbeitskreis an der Demo “Wir haben es satt”, die heute circa 22.000 Menschen an den Berliner Hauptbahnhof und zur Schlusskundgebung am Brandenburger Tor lockte.
Mit Bannern und Flyern bestückt haben wir auf diesen entscheidenden Faktor des Klimawandels hingewiesen – und eine Alternative vorgeschlagen: Bei vegetarischem Essen ist der Klimaeffekt nur etwa halb so hoch; mit veganen und ökologischen Nahrungsmitteln lässt sich der Ausstoß weiter reduzieren.
Schon heute ist das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde eines der schmutzigsten Kraftwerke weltweit. Nun soll diesem Klimakiller noch ein weiterer Block hinzugefügt werden. Vattenfall will in diesem geplanten Block CCS, also die Abscheidung und unterirdische Lagerung von CO2, testen. Ob das CO2 aber wirklich langfristig im Erdboden verbleibt, oder von der (“Demonstrations”-)Endlagerung Gefahren ausgehen, ist noch völlig unklar.
Klar ist jedoch, dass für den überflüssigen Ausbau und Weiterbetrieb des Klimakillers ein neuer Tagebau benötigt wird. Dabei sollen auch die Dörfer Grabko, Atterwasch und Kerkwitz dem Braunkohlewahnsinn weichen. Am 2. Januar haben die vom Tagebau Jänschwalde-Nord bedrohten Dörfer zum vierten Mal mit einem Sternmarsch gegen die Erweiterung des Tagebaus protestiert. Wir waren auch dabei!
Die Regierung streitet, der Bundestag wurde noch überhaupt nicht gefragt und die Atomkonzerne versuchen mit Zeitungsanzeigen und Drohungen noch ein bisschen mehr für sich rauszuholen. Schluss jetzt! Wir wollen nicht längere, sondern kürzere Atom-Laufzeiten!
Komm zur Demo am 18.9. im Regierungsviertel in Berlin. Aus ganz Deutschland fahren Busse und Sonderzüge. Los geh’t um 13 Uhr auf der Reichstagswiese. Wir betreuen vor der Demo den Infostand des BUND.
Heute ist es so weit. Um 15 Uhr starten in sechs Bezirken Demozüge zum Roten Rathaus unter dem Motto: Rette deine Stadt! Los geht es in Friedrichshain: Boxhagener Platz; Kreuzberg: Oranienplatz; Treptow: Alt-Stralau/Elsenbrücke; Mitte: Tacheles, Oranienburger Straße; Prenzlauer Berg: Mauerpark; Moabit; B-Ladan, Krupp/Lehrter Straße. Die sechs Demozüge werden sich am Roten Rathaus zu einem großen Protestfest vereinigen. Die Kreativ-Demos sollen ein deutliches Zeichen setzen für eine Stadt, die nicht nur vom Geld regiert werden darf! Geh auf die Straße! Für dein Recht auf Stadt!