Artikel mit ‘Klima’ getagged

Der böse Riese Vattenfall

Freitag, 12. Dezember 2008

Ein Märchen aus unseren Tagen

von Ulf und Sabine

Es war einmal ein großer böser Riese namens Vattenfall. Der galt in Deutschland und Europa als der größte Klimaschädling überhaupt. Jährlich sorgte er allein in seinen vier deutschen Kohlekraftwerken dafür, dass Millionen Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid in die Luft gepustet wurden. Er ließ Dörfer abbaggern und die Landschaft großflächig zerstören. Doch als sei all das noch nicht genug, plante und betrieb er den Bau von weiteren klimaschädlichen Kohlekraftwerken. So auch in einem verwunschenen Ort namens Berlin. Dort wunderten sich die Menschen über die warmen Winter und die zunehmenden Überschwemmungen in armen Ländern, von denen sie über Fernsprecher und Fernseher erfahren hatten.

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Märchenstunde bei Vattenfall

Montag, 08. Dezember 2008

Wir können nicht nur grillen – wir schreiben und lesen auch Märchen!


Und zwar die Märchen, die der umweltschädliche Konzern Vattenfall über seinen ach so großen Einsatz für die Umwelt verbreitet (bald auch hier nachlesbar): Das Märchen davon, dass Kohle ein Energieträger der Zukunft sei, dass Atomkraft ungefährlich und CO2-frei sei und das Märchen davon, dass die Herstellung von Plastikmännchen dem Klima helfen könnte (vergleiche die Webseiten http://klimaunterschrift.vattenfall.de/ und http://www.klimaunterschrift-vattenfall.de/).

Herzlichen Dank an Lea Streisand für die Unterstützung!

(Fotos von R.P.)

 

Auszug aus einem Bericht der tageszeitung, 07.12.2008, Autor Felix Werdermann

” `Es war einmal ein großer Energiekonzern. Der galt in Deutschland und Europa als der größte Klimaschädling überhaupt.´ So klingen Märchen, wenn sie von Umweltschützern des BUND vorgetragen werden. Vor der Kundenzentrale des Stromanbieters Vattenfall in der Nürnberger Straße verteilen sie Flugblätter und diskutieren mit Passanten. Die Botschaft der jungen Leute: Wenn der Energiekonzern so tut, als schütze er das Klima, sei das ein Märchen.”

Der komplette Artikel kann gelesen werden unter:

http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/maerchenstunde-bei-vattenfall-2/

 

Vor der Vattenfall-Zentrale: Kohle nur noch zum Grillen!

Donnerstag, 25. September 2008

Mehr als zwanzig Kraftwerksgegner haben heute vor der Zentrale des Energiekonzerns Vattenfall Europe in der Chausseestraße in Berlin Mitte gegen ein neues Kohlekraftwerk im Bezirk Lichtenberg protestiert. Sie verteilten Tofuwürstchen und Flyer an Passanten und Vattenfall-Mitarbeiter. Direkt vor der Vattenfall-Zentrale hatten die Klimaschützer einen mobilen Grill aufgebaut. Sie forderten: „Kohle nur noch zum Grillen!“

Foto: Protest-Grillen vor der Vattenfall-Zentrale in Berlin

Ulf Sieberg, Klimareferent des BUND in Berlin, begrüßte die Aktion: „Die Initiative zeigt, dass Kohle nicht zu den Energieträgern gehört, die sich die Berliner Bürgerinnen und Bürger wünschen.“ Wenn überhaupt Bedarf an einem neuen Kraftwerk bestünde, dann müsse man über klimafreundlichere Alternativen nachdenken, so Sieberg weiter. Er nannte ein Gaskraftwerk als Übergangslösung und die Erneuerbaren Energien als mittelfristige Dauerlösung.

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Protest-Grillen bei Vattenfall: Berliner grillen mit „Kohle nur noch zum Grillen“

Mittwoch, 24. September 2008

Am Donnerstagnachmittag, 25. September, wollen Berliner Kraftwerksgegner vor der Vattenfall-Zentrale in der Chausseestraße in Berlin-Mitte vegetarisch „protestgrillen“. Die Aktivisten fordern: „Kohle nur noch zum Grillen!“

Die Aktion richtet sich gegen das geplante Kohlekraftwerk im Bezirk Lichtenberg und soll dazu beitragen, das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen. Direkt vor der Vattenfall-Zentrale werden die Klimaschützer einen mobilen Grill aufbauen und Tofuwürstchen und Flyer an die Passanten verteilen. Auch die Vattenfall-Mitarbeiter und Tuomo Hattaka, der Chef von Vattenfall Europe, sind zum Grillen und Würstchen Essen eingeladen.

Die Aktivisten gehören zum offenen Netzwerk kohle-nur-noch-zum-grillen.de, das aus der Protestbewegung gegen das geplante Kohlekraftwerk entstanden ist. Gestartet haben das Netzwerk einige Engagierte aus den Berliner Umweltverbänden, etwa dem BUND Berlin (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland), sowie aus Initiativen gegen das Kohlekraftwerk.

Ulf Sieberg, Klimareferent des BUND in Berlin, begrüßt die Aktion: „Die Initiative zeigt, dass Kohle nicht zu den Energieträgern gehört, die sich die Berliner Bürgerinnen und Bürger wünschen.“ Wenn überhaupt Bedarf an einem neuen Kraftwerk bestünde, dann müsse man über klimafreundlichere Alternativen nachdenken, so Sieberg weiter. Er nannte ein Gaskraftwerk als Übergangslösung und die Erneuerbaren Energien als mittelfristige Dauerlösung.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich eingeladen, bei der Aktion mit dabei zu sein.

Ort: Zentrale der Vattenfall Europe AG, Chausseestraße 23, Berlin Mitte
Datum: Donnerstag, 25. September 2008
Zeit: Beginn 13:30 Uhr

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