Kurzurlaub gefällig? Am Montag, 19.12. steigt im SO36 in Kreuzberg der erste Berliner Clubmob. Das eingenommene Geld an diesem Abend verwendet das SO36 dafür, energiesparende und damit klimafreundliche Geräte zu finanzieren, z.B. Kühleschränke, Beleuchtung oder Musikanlagen. Wenn die Party voll wird, reicht es auch für Ökostrom. Die Energiesparmaßnahmen werden vom Berliner Energiecheck überprüft, den man übrigens auch zu sich nach Hause einladen kann.
Jüngst hat die Umweltorganisation Greenpeace ihren 40. Geburtstag gefeiert. Vor diesem Hintergrund haben sich die TAZ Reporter Jan Pedd und Jan Wehn gefragt, wie einfach oder wie schwer es eigentlich ist in eine NGO Gruppe einzusteigen. Die beiden Reporter waren deshalb als „Neulinge“ bei Greenpeace, NABU, Caritas, Amnesty und natürlich auch bei „Kohle nur noch zum Grillen“. Lest hier also den grossen TAZ „NGO-Test“ :-)
Am weltweiten Klimaaktionstag “Moving Planet” von und mit 350.org wurde heute rund um den Erdball zu verstärktem Klimaschutz aufgerufen. Auch in Berlin fanden einige Aktionen statt, u.a. die Silent Climate Parade. Das Motto der dritten Auflage der Electro- und Technoparade lautete “There is no Planet B”. Der Protest richtete sich gegen den Bau von neuen Kohlekraftwerken. Circa 1500 Teilnehmer feierten bei fantastischem Sonnenschein und elekrisierender mit erneuerbarem Strom betriebener Electro-Musik. Alle Teilnehmer bekammen den Sound über Kopfhörer auf die Ohren.
Bum-Bum und Zpp, Zpp waren somit für die Aussenstehenden und die vielen Touristen auf dem Kufürstendamm nur indirekt erlebbar. Eine skurile Szenerie, ähnlich dem Klimawandel, der auch eher leise, aber mit umso stärkeren indirekten Symptomen wahrnehmbar wird.
Two Thums UP für die Organisatoren. Party – real hot – auf leisen Sohlen!
Lebensmittelpolitik ist auch Klimapolitik, denn 18% der weltweiten Treibhausgasemissionen werden von der globalen Fleischproduktion verursacht. Unter dem Motto “Dein Fleisch macht mein Klima kaputt!” beteiligte sich deshalb auch unser Arbeitskreis an der Demo “Wir haben es satt”, die heute circa 22.000 Menschen an den Berliner Hauptbahnhof und zur Schlusskundgebung am Brandenburger Tor lockte.
Mit Bannern und Flyern bestückt haben wir auf diesen entscheidenden Faktor des Klimawandels hingewiesen – und eine Alternative vorgeschlagen: Bei vegetarischem Essen ist der Klimaeffekt nur etwa halb so hoch; mit veganen und ökologischen Nahrungsmitteln lässt sich der Ausstoß weiter reduzieren.
Ein ambitioniertes Projekt bei bestem Wetter: Fast 30 Freiwillige haben am Sonntag im Forstrevier „Dreilinden“ am Wannsee 1000 Linden- und Eichensetzlinge in eine bestehende Kiefern-Monokultur integriert.
So wird der Nadelholzforst in einen naturnahen Mischwald umgewandelt. Die Aktion unseres Arbeitskreises fand zusammen mit WikiWoods.Org im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Bäume statt CO2-Endlager“ statt, die ein Zeichen gegen neue Kohlekraftwerke und die CO2-Endlagerung mit der umstittenen CCS-Technologie setzen will. Die Pflanzung zeigt vielmehr eine natürliche Alternative, denn stabile Mischwälder garantieren eine langfristige CO2-Bindung im Boden und in der Holz-Biomasse. Zudem kommt sie dem dortigen Landschaftsschutzgebiet und dem Erholungswald zugute.
Mit viel Engagement und steppenden Beinen haben wir es am 10/10/2010 geschafft, die Limbolatte auf 350 ppm zu senken. Unser Motto hieß “Klimalimbo – How low can you go” und das war Programm. Bei strahlendem Sonnenschein wurde gebattelt was das Zeug hielt und am Schluss waren wir alle Gewinner.
Wie sollte ein perfekter Sonntag im Zeichen des Klimaschutzes aussehen? Vielleicht so! Unsere Empfehlungen für den 10/10/2010 in Berlin… (weiterlesen…)
Am 10.10.2010 ist der weltweite Klimaaktionstag und wir beteiligen uns mit dem Klimalimbo! Unter dem Motto “How low can you go?” geht es um 15 Uhr im Mauerpark los. Am selben Tag sind in über 170 Ländern vielfältige kreative Aktionen für den Klimaschutz geplant. Die Politiker debattieren und zaudern, aber: Wir packen´s an!
Temperaturen über 30°C – das schreit nach Eiscreme. Durch die energieintensive Kühlung ist die Klimabilanz dieser kalten Köstlichkeit leider nicht grade positiv. Besser wird’s, wenn der Eisladen die Einnahmen für Klimaschutzmaßnahem ausgibt.
Nach Kopenhagen ist vor Mexico – doch dazwischen laufen die internationalen Klimaverhandlungen weiter. Zum Beispiel ab nächster Woche in Bonn. Der BUND veranstaltet dort gemeinsam mit Attac am Donnerstag und Freitag (3.-4.6.) ein Klimaforum mit der Fragestellung: “Wie weiter im Klimaschutz?” Aus Berlin fahren wir mit einigen Leute dort hin. Am Samstag gibt es eine “Kohleblockade” und eine Demonstration. Verschiedene weitere Aktionen in Bonn werden von dem Bündnis Klimawelle koordiniert und sind auf deren Website zu finden.
"Kohle nur noch zum Grillen" auf dem Klimacamp in Bonn-Meßdorf.