Die Rechnung
Dienstag, 07. Juli 2009Hier einer der Gewinner des Germanwatch-Drehbuchwettbewerbs “Klimawandel und Klimagerechtigkeit” von Peter Wedel
Hier einer der Gewinner des Germanwatch-Drehbuchwettbewerbs “Klimawandel und Klimagerechtigkeit” von Peter Wedel
Der deutsche evangelische Kirchentag war zu Gast in Bremen und am Stand der Klima-Allianz war auch “Kohle nur noch zum Grillen” mit dabei.
Am langen Himmelfahrts- wochenende gab es auf unzähligen Bühnen und Podien volles Programm, und so hatten wir auch am Stand eine Vielzahl interessierter Besucherinnen und Besucher.
Mit Kohlestiften zeichnen konnten am Wochenende Besucherinnen und Besucher des Potsdamer Ökomarktes.
Die Aktion “Kohle nur noch zum Grillen” wurde an diesem Tag umgewidmet in “Kohle nur noch zum Zeichnen”. Anlässlich des Volksbegehrens in Brandenburg “Keine neuen Tagebaue” entstanden so mehrere Protestplakate.
Noch bis zum 9. Februar sind alle Brandenburgerinnen und Brandenburger aufgefordert, auf ihren Meldeämtern das Volksbegehren durch ihre Unterschrift zu unterstützen und so zu verhindern, dass der Energiekonzern Vattenfall in der Region Lausitz weitere Braunkohletagebaue erschließt, Dörfer abbaggert und durch Braunkohlenutzung zum Klimawandel beiträgt. Weitere Infos dazu unter:
www.keine-neuen-tagebaue.de
Wir freuen uns, dass das Thema Grillen immer stärker in die öffentliche Diskussion gerät. Auch außerhalb von unserer kleinen Welt, in der es ja auch noch kohlestrombetriebene Elektrogrills gibt.
Aber schaut selbst was Ökologie, Klimawandel und der Schrebergarten gemein haben – danke an die Macher des Films der FH-Augsburg.
Danke an die Sozialhelden für den Tipp.
Ein Märchen aus unseren Tagen
von Ulf und Sabine
Es war einmal ein großer böser Riese namens Vattenfall. Der galt in Deutschland und Europa als der größte Klimaschädling überhaupt. Jährlich sorgte er allein in seinen vier deutschen Kohlekraftwerken dafür, dass Millionen Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid in die Luft gepustet wurden. Er ließ Dörfer abbaggern und die Landschaft großflächig zerstören. Doch als sei all das noch nicht genug, plante und betrieb er den Bau von weiteren klimaschädlichen Kohlekraftwerken. So auch in einem verwunschenen Ort namens Berlin. Dort wunderten sich die Menschen über die warmen Winter und die zunehmenden Überschwemmungen in armen Ländern, von denen sie über Fernsprecher und Fernseher erfahren hatten.
Kohle nur noch zum Grillen hat sich zum Ziel gesetzt Klimawandel und politischen Protest auf eine angenehme Weise zu verbinden und gleichzeitig dabei Spaß zu haben.
Ein etwas anderer Ansatz sind Kurzfilme oder gar Kinospots dazu zu verwenden. Hier eine Kostprobe der Univseridad International (Chile / Europa), die als interkulturelle Institution den Dialog zwischen Süd und Nord zur nachhaltigen Entwicklung anstößt.