Wir sind stolz auf unser Mitglied Florian, der in Kopenhagen vor die Kamera der Tagesschau geriet und den Demonstrantinnen und Demonstranten eine Stimme geben durfte. Und Florian hat Recht: wir sind ja noch nicht ganz so alt – WIR sind die Leidtragenden des Klimawandels. Unweigerlich werden wir Zeugen von Klimaflüchtlingswellen, werden Tuvalu, die Malediven und andere Inselstaaten im Meer versinken sehen und die Auswirkungen des Klimawandels an deutlichen Hitzewellen auch in Europa spüren können. JETZT müssen wir handeln! Warum gibt es noch Leute, die keinen Ökostrom beziehen? Die innerhalb Deutschlands fliegen? Diese Liste könnte lang fortgesetzt werden, aber eines ist klar: jede und jeder kann, nein muss etwas tun. Es ist eine politische, aber auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, den Klimawandel aufzuhalten, den CO2-Ausstoß zu begrenzen. Act now!
für den Klimaschutz: Heute, ab 10 Uhr in Kopenhagen!
Die 15. Klimakonferenz der Vereinten Nationen hat wichtige Aufgaben: jetzt müssen die Weichen gestellt werden, den Klimawandel im Tempo zu drosseln, den CO2-Ausstoß deutlich runterzufahren und faire finanzielle Hilfen für Entwicklungsländer zu organisieren.
Der BUND ist Mitglied des internationalen Netzwerks Friends of the earth. Und die Mitglieder dieses Netzwerks kommen heute zu Tausenden zusammen, um eine blaue Welle durch die Straßen Kopenhagens zu senden.
Am Klima-Aktionstag holten wir die Berliner dort ab, wo sie sich knapp 3 Wochen vor Weihnachten tummeln. Auf dem Berliner Alexanderplatz zwischen den größten Konsumtempeln der Stadt überraschten wir die Passanten mit einem ungewohnten Bild: Weihnachten und Palmen. Der beliebte Touristentreff, die Berliner Weltzeituhr zu Füssen des Fernsehturms, bildete die Kulisse für dieses skurrile Bild.
Im Kyoto-Protokoll, seit 2005 in Kraft, geht es um Maximalwerte zum Ausstoß von Treibhausgasen der Industrieländer mit dem Ziel des Klimaschutzes.
Im Jahr 2007 wurde auf Bali beschlossen, dass dieser Prozess im Dezember 2009 in Kopenhagen fortgesetzt wird. Denn der Klimawandel ist bereits Tatsache und er ist menschengemacht. Wir müssen alles tun, um diese Katastrophe zu verlangsamen, denn aufhalten können wir sie nicht mehr.
Der belgische Regisseur Nic Balthazar hat den Kurzfilm “The big ask” gedreht, um der Welt zuzurufen: “ACT NOW!” Klicke auf das Startbild, um den Film zu starten.
Der deutsche evangelische Kirchentag war zu Gast in Bremen und am Stand der Klima-Allianz war auch “Kohle nur noch zum Grillen” mit dabei.
Am langen Himmelfahrts- wochenende gab es auf unzähligen Bühnen und Podien volles Programm, und so hatten wir auch am Stand eine Vielzahl interessierter Besucherinnen und Besucher.
Mit Kohlestiften zeichnen konnten am Wochenende Besucherinnen und Besucher des Potsdamer Ökomarktes.
Die Aktion “Kohle nur noch zum Grillen” wurde an diesem Tag umgewidmet in “Kohle nur noch zum Zeichnen”. Anlässlich des Volksbegehrens in Brandenburg “Keine neuen Tagebaue” entstanden so mehrere Protestplakate.
Noch bis zum 9. Februar sind alle Brandenburgerinnen und Brandenburger aufgefordert, auf ihren Meldeämtern das Volksbegehren durch ihre Unterschrift zu unterstützen und so zu verhindern, dass der Energiekonzern Vattenfall in der Region Lausitz weitere Braunkohletagebaue erschließt, Dörfer abbaggert und durch Braunkohlenutzung zum Klimawandel beiträgt. Weitere Infos dazu unter: www.keine-neuen-tagebaue.de
Wir freuen uns, dass das Thema Grillen immer stärker in die öffentliche Diskussion gerät. Auch außerhalb von unserer kleinen Welt, in der es ja auch noch kohlestrombetriebene Elektrogrills gibt.
Aber schaut selbst was Ökologie, Klimawandel und der Schrebergarten gemein haben – danke an die Macher des Films der FH-Augsburg.
Es war einmal ein großer böser Riese namens Vattenfall. Der galt in Deutschland und Europa als der größte Klimaschädling überhaupt. Jährlich sorgte er allein in seinen vier deutschen Kohlekraftwerken dafür, dass Millionen Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid in die Luft gepustet wurden. Er ließ Dörfer abbaggern und die Landschaft großflächig zerstören. Doch als sei all das noch nicht genug, plante und betrieb er den Bau von weiteren klimaschädlichen Kohlekraftwerken. So auch in einem verwunschenen Ort namens Berlin. Dort wunderten sich die Menschen über die warmen Winter und die zunehmenden Überschwemmungen in armen Ländern, von denen sie über Fernsprecher und Fernseher erfahren hatten.
Kohle nur noch zum Grillen hat sich zum Ziel gesetzt Klimawandel und politischen Protest auf eine angenehme Weise zu verbinden und gleichzeitig dabei Spaß zu haben.
Ein etwas anderer Ansatz sind Kurzfilme oder gar Kinospots dazu zu verwenden. Hier eine Kostprobe der Univseridad International (Chile / Europa), die als interkulturelle Institution den Dialog zwischen Süd und Nord zur nachhaltigen Entwicklung anstößt.