Artikel mit ‘Kohle’ getagged

Sternmarsch gegen Braunkohlentagebau

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Die Bürger der vom Tagebau Jänschwalde-Nord bedrohten Dörfer laden für den 8. Januar zum fünften Sternmarsch ein. Angesichts der Diskussion um die Energiestrategie des Landes Brandenburg protestieren sie damit sowohl gegen den geplanten Tagebau, als auch gegen den Neubau eines Braunkohlenkraftwerkes.
Auf einer Wiese zwischen den Orten Grabko, Kerkwitz und Atterwasch werden die Demonstrationszüge aus drei Richtungen gegen 14:00 Uhr zusammentreffen. Zu den Initiatoren des Sternmarsches zählen auch die Bürger der Orte, die von einer Randlage am Tagebauloch bedroht sind, wie zum Beispiel Taubendorf, Gastrose, Schenkendöbern und Guben.
Die Treffpunkte für Teilnehmer des Sternmarsches sind wie in den vergangenen Jahren:
13:00 Uhr Grabko, Gaststätte
13:15 Uhr Atterwasch, Feuerwehr
13:30 Uhr Kerkwitz, Dreieck (Bahnanschluss vorhanden)

Anfahrt von Berlin:
Berlin Hbf ab 10:34 (Gleis 12; auch über Zoo 10.28, Friedrichstr. 10.37, Alex, Ostbhf. Zur gemeinsamen Anfahrt mit Brandenburgticket bitte vorher melden.)
Cottbus an 11:56 (Gleis 2)
Cottbus ab 12:08 (Gleis 8)
Kerkwitz an 12:37

Bum-Bum, lautlos – gegen neue Kohlekraftwerke!

Samstag, 24. September 2011

Am weltweiten Klimaaktionstag “Moving Planet” von und mit 350.org wurde heute rund um den Erdball zu verstärktem Klimaschutz aufgerufen. Auch in Berlin fanden einige Aktionen statt, u.a. die Silent Climate Parade. Das Motto der dritten Auflage der Electro- und Technoparade lautete “There is no Planet B”. Der Protest richtete sich gegen den Bau von neuen Kohlekraftwerken. Circa 1500 Teilnehmer feierten bei fantastischem Sonnenschein und elekrisierender mit erneuerbarem Strom betriebener Electro-Musik. Alle Teilnehmer bekammen den Sound über Kopfhörer auf die Ohren.

Bum-Bum und Zpp, Zpp waren somit für die Aussenstehenden und die vielen Touristen auf dem Kufürstendamm nur indirekt erlebbar. Eine skurile Szenerie, ähnlich dem Klimawandel, der auch eher leise, aber mit umso stärkeren indirekten Symptomen wahrnehmbar wird.

Two Thums UP für die Organisatoren. Party – real hot – auf leisen Sohlen!

Silent Climate Parade 2011 from Laurent Hoffmann on Vimeo.

Keine CO2-Endlager für Berlin-Brandenburg!

Sonntag, 04. September 2011

Aktuell: Am 17. September Protestkundgebung gegen die Verabschiedung des CCS-Gesetzes vor dem Roten Rathaus

Am 23. September stimmt der Bundesrat über das Gesetz zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS) ab.
… und das nur, weil ein Energiekonzern in Brandenburg in riesigem Umfang Kohledreckschleudern betreibt, Kulturlandschaft und Dörfer abbagert und sich mit einer neuen Risikotechnologie reinwaschen will. Die Zeche zahlen die Berlin/Brandenburger, die um Ihre Sicherheit und eine ungefährdete Wasserversorgung fürchten.

CCS ist kein Klimaretter, es ist vielmehr riskant und teuer. Das geplante CCS-Gesetz lässt zentrale Sicherheitsfragen, wie z.B. die Gefährdung von Leib und Leben durch mögliche CO2-Leckage oder weiträumige Salzwasserausbreitung und damit Trinkwasserverseuchung (bis zu einem Radius von 100 km um die Verpressungsstelle) unbeantwortet und will die langfristige Haftung für die riskante Technologie den Bundesländern und damit voraussichtlich den SteuerzahlerInnen aufbürden.
Das ist Energiepolitik a la Merkel und Platzeck. Energiewende? …Pustekuchen!
Deswegen, jetzt den Bundesrat auffordern, dem Gesetz nicht zuzustimmen!

Keine neuen Tagebaue! Sternmarsch 2. Januar

Sonntag, 26. Dezember 2010

Demozug aus Grabko

Schon heute ist das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde eines der schmutzigsten Kraftwerke weltweit. Nun soll diesem Klimakiller noch ein weiterer Block hinzugefügt werden. Vattenfall will in diesem geplanten Block CCS, also die Abscheidung und unterirdische Lagerung von CO2, testen. Ob das CO2 aber wirklich langfristig im Erdboden verbleibt, oder von der (“Demonstrations”-)Endlagerung Gefahren ausgehen, ist noch völlig unklar.

Klar ist jedoch, dass für den überflüssigen Ausbau und Weiterbetrieb des Klimakillers ein neuer Tagebau benötigt wird. Dabei sollen auch die Dörfer Grabko, Atterwasch und Kerkwitz dem Braunkohlewahnsinn weichen. Am 2. Januar haben die vom Tagebau Jänschwalde-Nord bedrohten Dörfer zum vierten Mal mit einem Sternmarsch gegen die Erweiterung des Tagebaus protestiert. Wir waren auch dabei!

Impressionen: (weiterlesen…)

Kleine Setzlinge mit großer Wirkung – 1000 Bäume gegen CCS

Sonntag, 14. November 2010

Ein ambitioniertes Projekt bei bestem Wetter: Fast 30 Freiwillige haben am Sonntag im Forstrevier „Dreilinden“ am Wannsee 1000 Linden- und Eichensetzlinge in eine bestehende Kiefern-Monokultur integriert.

So wird der Nadelholzforst in einen naturnahen Mischwald umgewandelt. Die Aktion unseres Arbeitskreises fand zusammen mit WikiWoods.Org im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Bäume statt CO2-Endlager“ statt, die ein Zeichen gegen neue Kohlekraftwerke und die CO2-Endlagerung mit der umstittenen CCS-Technologie setzen will. Die Pflanzung zeigt vielmehr eine natürliche Alternative, denn stabile Mischwälder garantieren eine langfristige CO2-Bindung im Boden und in der Holz-Biomasse. Zudem kommt sie dem dortigen Landschaftsschutzgebiet und dem Erholungswald zugute.

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Feuerwerk der Schneekunst.

Montag, 18. Januar 2010

100E0237sIn den Morgenstunden des 17. Januar trafen sich fleißige und kreative, weiße Hände auf dem Falkplatz/Mauerpark im Prenzlauer Berg, um auch in diesem Jahr (wie schon 2009) wieder fröhliche, winterliche Schneegestalten zu erschaffen.
Mit einem abgebrochenen Schneeschieber wurden Schneeblöcke aus aufgeschobenen Schneeblöcken gemeißelt, übereinander getürmt, geschliffen und mit klammen Fingern verziert.

Kopftuch, Hagebutten, frisch gepflückte, verwittert Luftballons, Holzkohlestückchen, Möhrchen, diverse Zweige, Herbstlaub sowie Trauben und Süßkirschsaft dienten der Gestaltung einer kleinen Galerie.
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Symbolfoto in der Süddeutschen

Freitag, 18. September 2009

In der Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 17.09.09 ist ein Foto von einer unserer Grillaktionen abgebildet – allerdings leider nur als Symbolfoto. Im zugehörigen Text geht es nicht etwa um unsere Aktionen und Ziele (nämlich Kohlekraftwerke durch erneuerbare Energien zu ersetzen), sondern um einen Zusammenschluss von vier Schwellenländern.
Damit haben wir nun nichts zu tun, möchten aber alle Industrie-, Schwellen-, Entwicklungsländer und überhaupt alle Menschen auffordern, den CO2-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Die Erdatmosphäre geht uns alle an. Wir erleben einen dramatischen Klimawandel und müssen jetzt handeln.

Das Klima kann sich ändern – du dich auch!

Energiepolitik vor der Bundestagswahl

Mittwoch, 08. Juli 2009

50e5b51655Zum Thema “Energiepolitik vor der Bundestagswahl”, unter besonderer Berücksichtigung von Atom- und Kohlepolitik gibt es eine Info- und Diskussionsveranstaltung

Wann:  Donnerstag, 16. Juli ab 19:30 Uhr

Wo:  BUND Berlin, Crellestraße 35, 10827 Berlin-Schöneberg

Wer: Tina Löffelsend, Leiterin Klimaschutz der  BUND-Bundesgeschäftsstelle

Wir laden herzlich ein!

Grillen auf dem SPD-Bundesparteitag

Montag, 15. Juni 2009

090614_SPD-Bundesparteitag 013_sDer Wahlkampf hat begonnen. Die Bundestagswahl steht vor der Tür. Wichtige Energie- und Klimapolitische Weichenstellungen werden und müssen getroffen werden. Zu diesem Anlass packten wir die bereits im Berliner Klimakampf bewährten Tofuwürste aus und stellten uns vor dem Berliner Estrel-Convention-Center mit unserem heißen Holzkohle-Grill auf.

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Warum Kohle nur noch zum Grillen?

Samstag, 06. Juni 2009

090219_schneemann-006sKohle (am besten nachhaltige FSC-Holzkohle) kann auch sinnvoll genutzt werden: um gemütlich Tofuwürste, Folienkartoffeln oder Gemüse zu grillen, um Schneemänner zu bauen, zu zeichnen oder um Durchfall zubekämpfen.

Wir laden euch herzlich ein, unsere Ideen zu übernehmen, unsere Shirts zu tragen oder unsere Banner zu leihen. Leute aus Berlin können gern zu unseren Treffen kommen. Alles weitere unter “Sei dabei” in der Spalte rechts.

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