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Kohle nur noch zum… Schneemannbauen

Dienstag, 17. Februar 2009

Dienstag, 7 Uhr in der Frühe, Alexanderplatz. Eisiger Schnee ist in der Nacht gefallen. Eine Kehrmaschine verrichtet monoton ihre Dienste.  Doch unerschütterliche AktivistInnen von “Kohle nur noch zum Grillen” treten an, um wieder einmal ein Zeichen zu setzen: Schnee wird zu Kugeln gerollt, gestapelt, mit Möhren und Kohlestücken verziert und aus Rotebeetesaft wird die große Forderung geschrieben:

NO HEAT!
KOHLE NUR NOCH ZUM SCHNEEMANNBAUEN!!!

Wir protestieren damit erneut gegen die Pläne von Vattenfall, umweltschädliche Kohle weiterhin zu verbrennen, um Energie zu erzeugen. Es gibt klimafreundlichere Alternativen! Schneemänner und – frauen aus aller Welt stehen geschlossen hinter dieser Forderung.

Neue Aktionsformen breiten sich aus

Sonntag, 15. Februar 2009

Neben unseren Protestgrillaktionen und verschiedene Varianten (z.B. Kohle nur noch zum Zeichnen oder Kletteraktionen rund um Kohlekraftwerke) entstehen auch an anderen Orten durch anderen Gruppen neue Protestformen beim Kampf gegen Kohlekraftwerke.

Neben verschiedenen Kurzfilmen (z.B. über Schrebergartengriller) entstehen Aktionen, die das Internet nutzen um Ideen zu verbreiten und Menschen dazu zu bringen offline aktiv zu werden. Zum Beispiel durch gut gelungene “Care-Paket-Aktionen” wie diese von CoalForObama.com:

Kohle nur noch zum… Zeichnen!

Dienstag, 03. Februar 2009

Mit Kohlestiften zeichnen konnten am Wochenende Besucherinnen und Besucher des Potsdamer Ökomarktes.

Die Aktion “Kohle nur noch zum Grillen” wurde an diesem Tag umgewidmet in “Kohle nur noch zum Zeichnen”. Anlässlich des Volksbegehrens in Brandenburg “Keine neuen Tagebaue”  entstanden so mehrere Protestplakate.

Noch bis zum 9. Februar sind alle Brandenburgerinnen und Brandenburger aufgefordert, auf ihren Meldeämtern das Volksbegehren durch ihre Unterschrift zu unterstützen und so zu verhindern, dass der Energiekonzern Vattenfall in der Region Lausitz weitere Braunkohletagebaue erschließt, Dörfer abbaggert und durch Braunkohlenutzung zum Klimawandel beiträgt. Weitere Infos dazu unter:
www.keine-neuen-tagebaue.de

Knusper, knusper, knäuschen…

Montag, 15. Dezember 2008

… wer knabbert an meinem Kohlekraftwerkshäuschen?

Vattenfall lud in Kooperation mit dem Verein Märchenland Familien ein,  Pfefferkuchen- häuschen zu basteln. Die Schönsten sollten prämiert werden. Und unser Wettbewerbsbeitrag war auf jeden Fall preisverdächtig: ein großes Kohlekraftwerk, behängt mit Lebkuchen! Eigentlich  genau das, was Vattenfall auch praktiziert: den Blick auf seine Dreckschleudern von Kohlekraftwerken mit hübschen Sachen wie Image-Broschüren, Märchenlesungen und Bastelnachmittagen verhängen – eben ganz der freundliche Umweltverschmutzer von nebenan!

Zur Vernichtung der kleinen Kohlekraftwerke (aus Keksen hergestellt) hatten wir viele junge Helferinnen und Helfer, die uns auch ihre Wünsche an Vattenfall mitteilten, wie zum Beispiel Solarenergie, Wind- und Wasserkraft. Ihre Eltern ließen sich währenddessen gern mit uns auf Gespräche über erneuerbare Energien als Energieform der Zukunft ein.

(Foto: Andreas)

Vor der Vattenfall-Zentrale: Kohle nur noch zum Grillen!

Donnerstag, 25. September 2008

Mehr als zwanzig Kraftwerksgegner haben heute vor der Zentrale des Energiekonzerns Vattenfall Europe in der Chausseestraße in Berlin Mitte gegen ein neues Kohlekraftwerk im Bezirk Lichtenberg protestiert. Sie verteilten Tofuwürstchen und Flyer an Passanten und Vattenfall-Mitarbeiter. Direkt vor der Vattenfall-Zentrale hatten die Klimaschützer einen mobilen Grill aufgebaut. Sie forderten: „Kohle nur noch zum Grillen!“

Foto: Protest-Grillen vor der Vattenfall-Zentrale in Berlin

Ulf Sieberg, Klimareferent des BUND in Berlin, begrüßte die Aktion: „Die Initiative zeigt, dass Kohle nicht zu den Energieträgern gehört, die sich die Berliner Bürgerinnen und Bürger wünschen.“ Wenn überhaupt Bedarf an einem neuen Kraftwerk bestünde, dann müsse man über klimafreundlichere Alternativen nachdenken, so Sieberg weiter. Er nannte ein Gaskraftwerk als Übergangslösung und die Erneuerbaren Energien als mittelfristige Dauerlösung.

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Protest-Grillen bei Vattenfall: Berliner grillen mit „Kohle nur noch zum Grillen“

Mittwoch, 24. September 2008

Am Donnerstagnachmittag, 25. September, wollen Berliner Kraftwerksgegner vor der Vattenfall-Zentrale in der Chausseestraße in Berlin-Mitte vegetarisch „protestgrillen“. Die Aktivisten fordern: „Kohle nur noch zum Grillen!“

Die Aktion richtet sich gegen das geplante Kohlekraftwerk im Bezirk Lichtenberg und soll dazu beitragen, das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen. Direkt vor der Vattenfall-Zentrale werden die Klimaschützer einen mobilen Grill aufbauen und Tofuwürstchen und Flyer an die Passanten verteilen. Auch die Vattenfall-Mitarbeiter und Tuomo Hattaka, der Chef von Vattenfall Europe, sind zum Grillen und Würstchen Essen eingeladen.

Die Aktivisten gehören zum offenen Netzwerk kohle-nur-noch-zum-grillen.de, das aus der Protestbewegung gegen das geplante Kohlekraftwerk entstanden ist. Gestartet haben das Netzwerk einige Engagierte aus den Berliner Umweltverbänden, etwa dem BUND Berlin (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland), sowie aus Initiativen gegen das Kohlekraftwerk.

Ulf Sieberg, Klimareferent des BUND in Berlin, begrüßt die Aktion: „Die Initiative zeigt, dass Kohle nicht zu den Energieträgern gehört, die sich die Berliner Bürgerinnen und Bürger wünschen.“ Wenn überhaupt Bedarf an einem neuen Kraftwerk bestünde, dann müsse man über klimafreundlichere Alternativen nachdenken, so Sieberg weiter. Er nannte ein Gaskraftwerk als Übergangslösung und die Erneuerbaren Energien als mittelfristige Dauerlösung.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich eingeladen, bei der Aktion mit dabei zu sein.

Ort: Zentrale der Vattenfall Europe AG, Chausseestraße 23, Berlin Mitte
Datum: Donnerstag, 25. September 2008
Zeit: Beginn 13:30 Uhr

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