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Erneuerbare Energien in Berlin-Brandenburg

Dienstag, 18. Mai 2010

Screenshot EnergyMap.info BrandenburgBrandenburg produziert bereits 39 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien. Nur Sachsen-Anhalt hat mit 44 Prozent einen noch größeren Anteil. Dagegen steht Berlin mit einem Anteil von 1 Prozent abgeschlagen auf dem letzten Platz der 16 Bundesländer. Die Daten stammen von EnergyMap.info, einem neuen Angebot der Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. Der Anteil der Ökostrom-Produktion ist dort für alle Gemeinden aufgeschlüsselt. In Brandenburg liegen die Prignitz im Nordwesten und die Uckermark im Nordosten ganz vorn. Dort wird schon heute mehr Ökostrom produziert, als gesamter Strom verbraucht wird. Ökostrom wird zum Exportgut, von dem diese Regionen profitieren.

CO2-Deponie oder Erdwärme-Kraftwerke?

Ist damit die Grenze für Brandenburg erreicht? Im Gegenteil. In ganz Brandenburg gibt es z.B. noch kein einziges Geothermie-Kraftwerk. In der Erdwärme steckt ein großes Potential für die zukünftige Energieversorgung. Bedingung dafür ist allerdings, dass die geeigneten Erdschichten nicht vorher zum Endlager für Kohlendioxid aus der Kohleverbrennung werden. Denn wenn das klimaschädliche Gas im Boden lagert (und dort bleiben soll), lassen sich keine Bohrungen mehr durchführen. Die Gemeinde Beeskow, in der Vattenfall und die brandenburgische Landesregierung ein solches Endlager durchsetzen wollen, geht jetzt in die Offensive. Sie haben einen Antrag gestellt, Geothermie-Erkundungen durchzuführen. Die Stadt Beeskow spricht sich gegen die CO2-Endlagerung aus.

Gegen die CO2-Endlagerung sprechen sich nicht nur “die üblichen Verdächtigen” wie Die Grünen aus, sondern auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Georg von der Marwitz. Außerdem haben sich Bürgerinitiativen in den betroffenen Gemeinden Beeskow und Neutrebbin gegründet:

BI für Klimaschutz – Antikohlekraftbewegung
BI CO2-Endlager stoppen
aus Beeskow
BI CO2ntra Endlager aus Wriezen/Neutrebbin
und natürlich der BUND Brandenburg (nicht nur dort)

(EnergyMap gefunden auf blog.100-prozent-erneuerbar.de)

Film ab gegen Kohlekraft

Montag, 15. Februar 2010

Jährlich feuern deutsche Kohlekraftwerke 300 Mio. Tonnen Kohlendioxid ab- und verschärfen damit den Klimawandel. Oxfam hat jetzt einen neuen Kinospot erstellt, der die katastrophalen Folgen der Kohleverbrennung ziemlich deutlich macht:

Außer den Kohlekraftwerken gibt es noch ein zweites Problem: “Scheiße” sagen und über Energiekonzerne meckern reicht nicht. Du musst schon selber aktiv werden, damit sich was verändert, zum Beispiel zu Ökostrom wechseln und mit Oxfam oder mit uns aktiv werden gegen Braunkohleabbau in Brandenburg und für Energiesparen in Berlin.

Investieren in die Energiewende

Donnerstag, 19. November 2009

euromuenzen_DW_Wirt_310075gUm die Energiewende tatsächlich einzuleiten, sollte man natürlich Ökostrom beziehen. Aber zusätzlich kann man auch selber direkt investieren, z.B.

 

- in Genossenschaftsanteile von GP Energy
- oder von EWS 
- oder bei Energie in Bürgerhand
 - oder in nachhaltige Projekte, zum Beispiel über umweltfinanz.de

Vielleicht auch nur mit einem Girokonto oder Sparbuch bei der GLS Bank oder der Umweltbank?

Die Genossenschaftsanteile werfen keine Rendite ab, die andern Tipps schon. Die Energiewende ist gar nicht teuer: zum Beispiel mit einer Beteiligung von 1.000 Euro in Windkraftanlagen kann man den Strombedarf einer ganzen Familie decken (und bekommt noch eine hübsche Ausschüttung)!

Strompreiserhöhungen? Ökostrom jetzt!

Mittwoch, 18. November 2009

kopf_sonneVattenfall hat angekündigt, den Strompreis zu erhöhen. Und zwar kräftig: um 5,9% für Privathaushalte, um 8,9 % für Gewerbekunden. Soll dein Geld wirklich weiterhin in Atomkraft- und Kohlekraftwerke fließen?

Wechsle doch jetzt zu einem der vier echten Ökostromanbieter: naturstrom, Greenpeace Energy, Lichtblick oder EWS. Sie investieren in Deutschland in den weiteren Ausbau von Erneuerbaren Energien. Der Anbieter naturstrom hat zum Beispiel eine Preisgarantie bis zum 31.12.2010 im Angebot. Weitere Infos unter atomausstieg-selber-machen.de

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Krümmel…

Mittwoch, 15. Juli 2009

Aus der Wikipedia: “Das Kernkraftwerk Krümmel (…) ist ein Kernkraftwerk mit einem Siedewasserreaktor südöstlich von Hamburg an der Elbe. (…) Aufgrund eines Transformatorenbrands am 28. Juni 2007 befand es sich bis zum 19. Juni 2009 nicht im Leistungsbetrieb. Nach weiteren Zwischenfällen innerhalb von zwei Wochen nach Wiederanfahren kam es am 4. Juli 2009 zu einer Reaktorschnellabschaltung aufgrund einer Störung in einem Maschinentransformator. Seitdem ist das Kernkraftwerk Krümmel wieder abgeschaltet.”

Keine der bisherigen Prüfungen und Kontrollen konnte die Störung verhindern. Ein weiterer empirischer Nachweis zur Unsicherheit von Atomkraft!
Bitte schließe dich der Aktion von ausgestrahlt.de  an und fordere hier mit einem Klick die für Reaktorsicherheit in Schleswig-Holstein zuständige Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) auf, die Genehmigung zum Wiederanfahren des Atomkraftwerks Krümmel zu verweigern!

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Und falls du es nicht schon längst getan hast: Steig aus der Atomenergie aus. Ganz einfach, schnell, direkt. Wechsle zu einem Ökostromanbieter. So, wie es viele weitere Kunden gerade tun.