Artikel mit ‘Vattenfall’ getagged

Kohle nur noch zum Grillen in Schweden!

Donnerstag, 02. Juli 2009

Keine Kohle, kein Atom, in Zukunft nur noch ÖkostromWir waren in Schweden!  Der Boden der schwedischen Botschaft in Berlin gehört schließlich zu Schweden, also nutzten wir die Gelegenheit zu einer Stippvisite in Skandinavien. Wir forderten die schwedische Regierung auf, den staatseigenen Energiekonzern Vattenfall zu einem Ökostromversorger umzubauen. (weiterlesen…)

Zerstörte Landschaft neben grünen Wiesen…

Dienstag, 12. Mai 2009

… konnten wir von Kohle nur noch zum Grillen am Wochenende in der Lausitz sehen.lausitz4

lausitzDie Wochenendfahrt, dankenswerterweise unterstützt vom BUND Berlin, führte uns in den idyllischen Ort Atterwasch in der Lausitz. In der Region betreibt Vattenfall Tagebaue, in denen Kohle aus der Erde gefördert wird. Zurück bleibt zerstörte Landschaft, die künstlich aufgeforstet wird. Schon mehrere Dörfer sind dieser Zerstörung zum Opfer gefallen.

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Kohlekraftwerk in Berlin verhindert!

Donnerstag, 12. März 2009

Vattenfall gibt dem Druck nach! Wir haben es tatsächlich geschafft, nach etwa zwei Jahren engagierter Arbeit gegen ein neues Kohlekraftwerk in Berlin!!

Zur Siegesfeier vor dem Roten Rathaus haben sich Aktivistinnen und Aktivisten der verschiedenen Gruppen bei Tofuwürstchen und Sekt getroffen.

Und wir von “Kohle nur noch zum Grillen” können richtig stolz auf uns sein:
Nach der Postkartenaktion mit stundenlangem Ausharren auf Märkten, um Unterschriften zu sammeln, unzähligen Gesprächen mit Berliner Bürgerinnen und Bürgern, Infoständen, Märchenlesungen, Demos und Flugblättern hat sich der Einsatz gelohnt.

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Kohle nur noch zum… Zeichnen!

Dienstag, 03. Februar 2009

Mit Kohlestiften zeichnen konnten am Wochenende Besucherinnen und Besucher des Potsdamer Ökomarktes.

Die Aktion “Kohle nur noch zum Grillen” wurde an diesem Tag umgewidmet in “Kohle nur noch zum Zeichnen”. Anlässlich des Volksbegehrens in Brandenburg “Keine neuen Tagebaue”  entstanden so mehrere Protestplakate.

Noch bis zum 9. Februar sind alle Brandenburgerinnen und Brandenburger aufgefordert, auf ihren Meldeämtern das Volksbegehren durch ihre Unterschrift zu unterstützen und so zu verhindern, dass der Energiekonzern Vattenfall in der Region Lausitz weitere Braunkohletagebaue erschließt, Dörfer abbaggert und durch Braunkohlenutzung zum Klimawandel beiträgt. Weitere Infos dazu unter:
www.keine-neuen-tagebaue.de

Knusper, knusper, knäuschen…

Montag, 15. Dezember 2008

… wer knabbert an meinem Kohlekraftwerkshäuschen?

Vattenfall lud in Kooperation mit dem Verein Märchenland Familien ein,  Pfefferkuchen- häuschen zu basteln. Die Schönsten sollten prämiert werden. Und unser Wettbewerbsbeitrag war auf jeden Fall preisverdächtig: ein großes Kohlekraftwerk, behängt mit Lebkuchen! Eigentlich  genau das, was Vattenfall auch praktiziert: den Blick auf seine Dreckschleudern von Kohlekraftwerken mit hübschen Sachen wie Image-Broschüren, Märchenlesungen und Bastelnachmittagen verhängen – eben ganz der freundliche Umweltverschmutzer von nebenan!

Zur Vernichtung der kleinen Kohlekraftwerke (aus Keksen hergestellt) hatten wir viele junge Helferinnen und Helfer, die uns auch ihre Wünsche an Vattenfall mitteilten, wie zum Beispiel Solarenergie, Wind- und Wasserkraft. Ihre Eltern ließen sich währenddessen gern mit uns auf Gespräche über erneuerbare Energien als Energieform der Zukunft ein.

(Foto: Andreas)

Der böse Riese Vattenfall

Freitag, 12. Dezember 2008

Ein Märchen aus unseren Tagen

von Ulf und Sabine

Es war einmal ein großer böser Riese namens Vattenfall. Der galt in Deutschland und Europa als der größte Klimaschädling überhaupt. Jährlich sorgte er allein in seinen vier deutschen Kohlekraftwerken dafür, dass Millionen Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid in die Luft gepustet wurden. Er ließ Dörfer abbaggern und die Landschaft großflächig zerstören. Doch als sei all das noch nicht genug, plante und betrieb er den Bau von weiteren klimaschädlichen Kohlekraftwerken. So auch in einem verwunschenen Ort namens Berlin. Dort wunderten sich die Menschen über die warmen Winter und die zunehmenden Überschwemmungen in armen Ländern, von denen sie über Fernsprecher und Fernseher erfahren hatten.

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Das Kaisers saubere Kohle

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Lea Streisand©

In einem Land lebte ein Volk, das brauchte ungeheuer viel Strom. Zum Heizen und zum Waschen, zum Kochen und zum Einfrieren, zur Fortbewegung und zur Entspannung, ja sogar um miteinander zu reden brauchte das Volk Strom. Im Grunde ging in diesem Land nichts ohne Strom. „Es gibt kein Leben ohne Strom“, sagten die Weisen des Volkes, „Ein Kind erblickt das Licht der Glühbirne und der Tod tritt ein, wenn man die Herz-Lungen-Maschine abschaltet.“

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Hänsel und Gretel im Tagebau

Mittwoch, 10. Dezember 2008

von Sabine

Neben einem Braunkohle-Tagebau wohnte ein armer Baggerfahrer mit seiner Frau und seinen zwei Kindern, Hänsel und Gretel. Sie hatten wenig zu beißen und zu brechen, und einmal, als die großen Konzerne die Preise für Strom abermals erhöht hatten, konnten sie das tägliche Brot nicht mehr kaufen. Wie der Vater sich nun abends im Bette Gedanken machte und sich vor Sorgen herumwälzte, seufzte er und sprach zu seiner Frau: »Was soll aus uns werden? Was sollen wir nur tun, wenn die böse Hexe weiter die Dörfer zerstören und die Kohle aus der Erde abbaggern lässt? Bald sind auch Hänsel und Gretel groß genug und müssen für sie schuften. Und ich weiß nicht, wie ich das täglich Brot sonst bezahlen soll.« »Weißt du was, Mann«, antwortete die Frau, »wir wollen morgen in aller Frühe die Kinder hinaus in den Tagebau führen und sie dort verstecken. Dann gehen wir an die Arbeit in der Kohlegrube und lassen sie allein. Sie finden den Weg nicht wieder nach Haus, und wir sind sie los.« »Nein, Frau«, sagte der Mann, »das tue ich nicht; wie sollt ich’s übers Herz bringen, meine Kinder im Tagebaugebiet allein zu lassen! «
»Oh, du Narr«, sagte sie, »dann müssen wir bald alle viere im Tagebau schuften, und wenn die Strompreise weiter steigen, hungern wir alle vier«, und ließ ihm keine Ruhe, bis er einwilligte. »Aber die armen Kinder tun mir doch leid«, sagte der Mann.

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Märchenstunde bei Vattenfall

Montag, 08. Dezember 2008

Wir können nicht nur grillen – wir schreiben und lesen auch Märchen!


Und zwar die Märchen, die der umweltschädliche Konzern Vattenfall über seinen ach so großen Einsatz für die Umwelt verbreitet (bald auch hier nachlesbar): Das Märchen davon, dass Kohle ein Energieträger der Zukunft sei, dass Atomkraft ungefährlich und CO2-frei sei und das Märchen davon, dass die Herstellung von Plastikmännchen dem Klima helfen könnte (vergleiche die Webseiten http://klimaunterschrift.vattenfall.de/ und http://www.klimaunterschrift-vattenfall.de/).

Herzlichen Dank an Lea Streisand für die Unterstützung!

(Fotos von R.P.)

 

Auszug aus einem Bericht der tageszeitung, 07.12.2008, Autor Felix Werdermann

” `Es war einmal ein großer Energiekonzern. Der galt in Deutschland und Europa als der größte Klimaschädling überhaupt.´ So klingen Märchen, wenn sie von Umweltschützern des BUND vorgetragen werden. Vor der Kundenzentrale des Stromanbieters Vattenfall in der Nürnberger Straße verteilen sie Flugblätter und diskutieren mit Passanten. Die Botschaft der jungen Leute: Wenn der Energiekonzern so tut, als schütze er das Klima, sei das ein Märchen.”

Der komplette Artikel kann gelesen werden unter:

http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/maerchenstunde-bei-vattenfall-2/

 

Protest-Grillen gegen die Erschließung neuer Tagebaue in Brandenburg

Dienstag, 11. November 2008

Klimaaktivisten haben heute vor dem Alten Rathaus in Potsdam gegen die Erschließung weiterer Tagebaue und für einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung in Brandenburg protestiert. Sie verteilten Tofuwürstchen und Flyer an Passanten und Teilnehmer der dort stattfindenden „Zukunftskonferenz Energieland Brandenburg“. Direkt vor der Konferenzstätte hatten die Klimaschützer einen mobilen Grill aufgebaut. Sie forderten: „Kohle nur noch zum Grillen!“

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